Eigenverantwortung und Chancengleichheit

Grünliberales Denken ist eigenverantwortlich, offen für verschiedene Wirklichkeiten und eine Pluralität der Werte. Dies manifestiert sich in Toleranz und Wertschätzung gegenüber Andersdenkenden, anderen Religionen, Kulturen und unterschiedlichen Lebensarten. Grünliberal heisst Chancengerechtigkeit ohne Gleichmacherei. Grünliberal heisst die Vielfalt der Sozial- und Familienformen anerkennen und ermöglichen. Erziehungsleistungen von Mann und Frau sollen mit einer Berufstätigkeit vereinbar sein, aber den Staat möglichst wenig belasten.

 

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Natürliche Lebensgrundlage schützen

Nachhaltig leben heisst, die Natur geniessen, respektieren und schätzen. Funktionierende ökosysteme und Artenvielfalt sind Voraussetzung für das überleben des Menschen auf dieser einen Erde. Für uns Grünliberale heisst das, dass wir stets den Ausgleich zwischen der verantwortungsvollen Nutzung der vorhandenen Ressourcen und dem Schutz der Natur suchen. Unser Blick gilt auch hier den kommenden Generationen. Unsere Kinder und Enkel haben ein Recht auf einen gesunden Lebensraum und eine intakte Welt.

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Offen, aber nicht grenzenlos

Die Schweiz hat eine humanitäre Tradition. An Leib und Leben bedrohte Asylsuchende sollen in der Schweiz Aufenthaltsrecht erhalten. Schnellere Verfahren und eine konsequente Bekämpfung der Missbräuche sind dabei im Interesse aller. Hoch qualifizierte Arbeitskräfte sind für eine innovative Wirtschaft unerlässlich. Deshalb stehen wir zur Personenfreizügigkeit und zu gezielter Zuwanderung aus Drittländern. Gleichzeitig wollen wir Lösungen für die damit verbundenen Herausforderungen wie Verknappung von Wohnraum, Druck auf Infrastruktur und Löhne entwickeln.

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Klimaschutz und Atomausstieg

Wir Grünliberalen sind für einen wirksamen Klimaschutz und einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie. Wir wollen in Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen investieren statt endliche Ressourcen verbrauchen. Denn wir verstehen den Umstieg als grosse Chance. Wir wollen unser Land auf den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft bringen und bei gleicher Lebensqualität mit deutlich weniger Energie auskommen. Dies nicht mit Verboten oder Subventionen, sondern mit liberalen finanziellen Anreizen, wie zum Beispiel mit unserer Initiative „Energie- statt Mehrwertsteuer“.

 

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Kulturelle Vielfalt ermöglichen

Wir verstehen Kultur einerseits als die gestaltende Leistung von Kreativen. Kultur ist aber andererseits auch Zeitgeist, ein gelebtes, sich stetig veränderndes Verständnis von uns als Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz. Kultur ist identitätsbildend. Gerade in Zeiten der Globalisierung und des Umbruchs ist für uns Grünliberale die Förderung dieser identitätsstiftenden Kulturformen elementar. Es braucht deshalb Rahmenbedingungen, die Raum für Kreativität lassen.

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Masshalten – für Mensch und Natur

Die Schweiz geniesst einen hohen Wohlstand, den wir auch künftigen Generationen erhalten wollen. Wir setzen darum mehr auf Qualität statt Quantität. Wir stellen in Frage, ob immer mehr Konsum, immer mehr Wohnraum oder immer mehr Mobilität wirklich mehr Lebensqualität bringt. Genügsamkeit kann mehr Lebensqualität bedeuten und schont die knappen Ressourcen unseres Planeten. Der Weg in Richtung 2000-Watt-Gesellschaft weist hier den Weg.

 

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„Energie- statt Mehrwertsteuer“

Mit der Einführung einer Energiesteuer auf nicht erneuerbarer Energie werden Energieeffizienz, Energiesparen und erneuerbare Energien ökonomisch interessant. Die Abschaffung der komplizierten Mehrwertsteuer befreit Wertschöpfung von Steuern. Insgesamt stärkt die Initiative die Innovation, reduziert die Administration bei Unternehmen und Staat. Der Verbrauch von öl, Gas und Atomstrom wird sinken, der CO2-Ausstoss reduziert: Auch bleiben Milliarden für Wertschöpfung im Inland statt ins Ausland abzufliessen. Die fixe Verknüpfung des Ertrages an das Bruttoinlandprodukt sichert eine staatsquotenneutrale Umsetzung.

Ausführlichere Informationen unter: www.energiestattmehrwertsteuer.ch

 

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