1. August Rede in Bremgarten 2017

Gschätzti Dame und Herre Stadtröt, Liebi Bremgarterinne und Bremgarter, Geschätzti Fründe und Bekannti, Liebi Gäst vo nah und fern

Alle Jahre wieder – alle Jahre wieder fiiret mir de ersti August. Und alle Jahre wieder haltet mir Rede. Rede über dSchwiiz und mir machet eus Gedanke zum Lebe, eusem Land und eusere Welt, wo mir drinne lebet. Und alle Jahre wieder, besinnet mir eus nach eusere Identität mit eusem Land. Das isch e schöni Tradition. Und ich danke Ihne, dass ich hüt die ehrevolli Ufgab vor dere wunderschöne Kulisse da zBremgarte döf überneh und die Tradition wiiterzfüehre chan.

Wie isch es da dezue cho?

16 isch mini Glückszahl und sJahr 2016 isch für mich im wahrsten Sinne des Wortes es Glücksjahr gsi. Ich bin letscht Jahr, churz nach mim 30. Geburtstag und churz nach bestandener Ahwaltsprüefig, in Grosse Rat gwählt wurde – no bevor ich überhaupt einisch im Rat gsi bin – isch denn scho sEmail vo Bremgarte Tourismus cho, wo’s gheisse hed: Bremgarte hed jetzt wieder en Grossrat, jetzt hemmer eine, wo en erst August Red chan halte. Ich ha de natürlich sofort zuegseid. Im Wüsse, dass da nöd nur mini einzig Ufgab da in Bremgarte isch. Im Bremgarter Bezirksahzeiger hani denn glich no eis druf geh und gseit: „Ich möchte den Nagel auf den Kopf treffen.“ Damit mir das au glingt, hani zur Sicherheit au en Hammer und en Nagel debi.

Ich chum spöter uf de Hammer und die Nagel zrugg.

Mit minere Red möcht ich ihne zeige, was de erst August für mich bedütet. Zum bi ihne en Nagel ihdschlah oder Sie zu mindest es biz zum denke ahdsrege. Ich hoffe natürlich, dass sie mich nachher nöd gad amene Nagel ufhenket.

Die Idee Schweiz:

D’Schwiz isch, wenn mers gnau ahluegt, eigentlich nüt anders als en Idee. dSchwiiz isch dIdee vo Lüüt, vo de alte Eidgenosse, wo sich zäme da händ und gseit hend „mitenand gaht’s besser als gegenenand“. D’Schwiiz isch en idee; D’Schwiiz hed kein andere Existenzgrund; dSchwiz hed kei geografischi Logik; dSchwiz hed kei ethnografischi Logik; dSchwiz isch usere Idee entstande: Us de eifache Idee, mer will zunenand luege, enand helfe und zäme simmer stärker als elei! Das isch dIdee vo de Schwiiz. Die Idee gseht mer sogar im Bundeshuus. Det giz e Deckebemalig mit em inoffizielle Wahlspruch vo de Schwiiz. De heisst: Unus pro omnibus, omnes pro uno. J Das isch latinisch, aber mir kennet de Spruch au vom Alexandre Dumas sim berühmte Roman die Dreimusketiere. Es heisst nüt anders als EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN.

So isch de Spruch au i zahlriche neuere Bundesbriefe festgehalte wurde, was schlussendlich Grundlag für Gründig vo eusem hütige Bundesstaat isch. Und bis hüt zu eusem Zämehaltsgfühl biitreit hed.

I de Schwiiz isch das „einer für alle und alle für einen“ en klare Usdruck vo eusere Willensnation. E Willensnation brucht au en Zweck, will ohni Grund isch mer ja nöd eifach so freiwillig mit de Tessiner, de Walliser, de Romands und de Thurgauo zäme. Will die verstömmer ja gar nöd recht da zBremgarte. Spass bei Seite. Ide Schwiiz bildet de gemeinsame Wille – s’Maximum a politischer Freiheit zgnüsse – de gmeinsami Zweck.

Eini vo de wichtigste Vorussetzige für eusi Willensnation isch drum e dezentralisierti oder au föderalistischi, vom Volk her ufbauti Demokratie und dademit wird vor allem de verschiedene Minderheiten die grösstmöglich Selbstbestimmig gewährt. Es setzt aber au dBereitschaft vo de Mensche i dem Land vorus, viel Verantwortig züberneh. Sie chönd nämlich mitbestimme a de Gemeindeversammlige oder a Volksabstimmige, mer cha sich im Stadtrat oder i verschiedene Kommissione für d’Jugend oder i de Schuelpfleg engagiere. All das isch Usdruck vo de Idee Schwiiz: Einer für alle, alle für einen. DASS DAS KLAPPET, MUSS ABER JEDE MITMACHE und jede muss sich mit aktuelle Theme beschäftige. Denn e Demokratie lebt vo ihrem Volk, und wenn’s im Volk egal isch, was i dem Land passiert, hemmer plötzlich es Problem. Drum isch es wichtig, dass sich vorallem au Jungi für’s Gschehe i dem Land interessieret und engagieret.

Ei frag hani glich no: Wer sind denn alle? Und wer isch de einti, wo da alli für ihn sind? Ich glaube mir cha euses Land mitere gute Fuessballmannschaft vergliche. Villicht sogar eusere Fuessballnationalmannschaft. Die werdet nämlich dur die verschiedene Ursprüng, wo all die Spieler hend au zumene wahnsinnig starke Kollektiv – so wie eusi Nation.

Und wenns etzt lüüt gid, wo findet, ide Schwiizer Fuessballnationalmannschaft spielet ja gar kei richtigi Schwiizer, denn frag ich Sie, gschätzti Dame und Herre: „Was isch denn Schwiizerischer als dSchwiizer Fuessballnationalmannschaft?“ Die verkörpert doch genau die Idee vo Verschiedeheit vo eusem Land und trotzdem isch es en Einheit, es guet Team, wo zäme hebt, jede sini ufgab hed und doch international prägt wird. So wie euses Land: 26 Kantön, 4 Sprache, meh als 100 Internationali Organisatione und gfühlti 25 verschiedeni Schuelsystem. Das isch doch genau typisch schwizerisch. Es gid drum nöd e liberali Schwiiz oder e konservativi Schwiiz, es gid au kei schwarzi oder wissi Schwiiz, es gid au kei homesexuelli oder heterosexuelli Schwiiz – nei es gid nur ei Schwiiz! Und das sind mir. Und jede vo eus treit da es Stuck bi. Und ich bin überzügt, wenn de Behrami es Goal schüsst oder de Yann Sommer de Penalty im WM Final hebt. Chund dene ehre Ursprung nöd druf ah und au de Christoph Blocher lüfts vom Sitz. Alle für einen, einer für alle. Das isch euse Leitspruch. Jetzt muss eusi Nationalsmannschaft nur no Weltermeister werde. Und sust isch nöd so schlimm, mir händ ja no de Roger Federer.

Zum di vorherig Frag zbeantworte: Alle sind mir und einer isch jede einzeln vo eus. Jede einzeln vo eus, hed dMöglichkeit das Land zbeiflusse und en Nagel ihdschlah. Segs mit sinere Stimm, sim Engagement für Kultur, Sport, dJugend oder als Unternehmer, jede wo mitmacht und mitdenkt, haltet das Land am Lebe. Mir Mensche sind somit de Puls vo eusere Nation. Und jede, wo en Idee hed, chan die Idee ihbringe und es wird drüber diskutiert. Das nennt mer Demokratie. Demokratie isch zwar nöd en Erfindig vo de Schwiizer, aber dSchwiiz isch sicher das Land gsi, wo die Demokratie unglaublich guet umgsetzt hed. Das heisst, die wichtigst Rolle i eusem demokratische Land hed nöd de Präsident und au nöd Regierigsrat und scho gar nöd dAargauerziitig oder Twitter! Die wichtigst Rolle im Land isch die vo jedem einzelne Bürger da! Ich bin drum Fan vo eusem Land und eusem System. Au wenn das System mich mängisch unglaublich fest nervt und mir im Grossrat ganz viel Sache 3 oder 4 Mal diskutieret und s’System drum au langsam isch, aber dafür beständig, Rechtssicherheit bütet und alli mitrede chönd, wo mitrede wänd. So findet mir i de Regel de berühmti Schwiizer Kompromiss.

dSchwiiz hed scho ganz früeh de Wille zum Kompromiss und zum zäme sii verkörperet. Aber sie hed no viel meh verkörperet: Offeheit, Internationalität, Präzision, Pünktlichkeit, Erfindergeist, Verhandligsgschick, Solidarität, Rechtssicherheit, dStärki vom Volk hed mer gmesse am Wohl vom Schwächste. Das stad so ide Präamble vo Bundesverfassig. Und das macht es guets Team, ob im Fuessball ide Arbeitswält oder als Nation us.

Was isch denn das System hüt no Wert? Wie gseht dSchwiiz vo hüt us?

Wenn mer hüt mängisch de Politiker zuelost, hani amig sGfühl, dass es us Sicht vo dene am gschidschte wär, mir würed e riesigi Muur um euses Land baue, dOhre zue due, dAuge verschlüsse und schwiige zu all dene Problem uf dere Welt! Das wär aber alles anderi als schwiizerisch. De Schwiizer hilft, de Schwiizer will zeme sii und de Schwizer will mitrede. Es brucht drum kei Muure um oder i eusem Land, sondern Brugge! Brugge zwüsche de Mensche i dem Land. Brugge zwüsche de Generatione, Brugge zwüsche arm und rich, Brugge zwüsche stark und schwach, Brugge zwüsche links und rechts, Brugge zwüsche de Schwiiz und em Usland und es brucht Brugge zwüsche de Wirtschaft und de Hochschuele. So wie au Bremgarte und Hermetschwil e Brugg zuenand baue hend. Und wie mer gseh hed, hed sich die Brugg als Erfolgsgschicht bewährt. Zäme simmer stärker als elei. Zäme chömmer neui Idee und Projekt viel besser umsetze.

De Wille zäme gmeinsam öbis zbewege! Das ist Schweizerisch! Und das fangt scho im chline ah. Will all die chline, wunderbare Projekt vo jedem einzelne vo ihne machet das Lebe so richtig lebenswert. Ich ha drum au grössti bewunderig für all die Mensche, wo sich da in Bremgarte tagtäglich in irgendere Form engagieret. Und ich möcht ihne dadefür danke säge, danke dass Sie das mached. Sigs als Junioretrainer imene Sportverein, als Organisator, Helfer oder Sponsor vo all dene super Ahläss i eusere Stadt, als Lehrer, wo eusne Chind unglaublich viel Wüsse für ihres Lebe und ihri zuekünftige Projekt mitgebet, als Marktorganisator, als Würstlistandbetriber jede Fritig und Samstig, das isch so schön, wenn mer ide Altstadt cha sitze, es Bierli trinke und chli schnörre oder eis Jasse, oder als Unternehmer da in Bremgarte.

Ich ha drum au grosse Respekt vor all dene, wo da es eignigs Gschäft ufdüend oder bereits sit langem erfolgriich betriebet und a die Stadt und de Standort Bremgarte glaubet. Will dank dene, hemmer Arbeitsplätz und Lebe da i dere Stadt und das macht die Stadt überhaupt lebenswert und farbig. Mir döfet eus drum nöd uf all dene Loorbeere vo eusne Grosseltere usruebe. Mir müend luege, das eusi Unternehme Geld ihnehmet und sich da in Bremgarte und de Region neui KMU’s ahsidlet und’s muetigi Jungunternehmer gid, wo mer unterstützet. So wie zum Biispiel die neu Tofufabrik in Wide, sneue Konzept vom Hotel Sunne oder mim Kolleg sis neu eröffnete Malergschäft. Die und vieli anderi Unternehmer fördert da ganz lokal dArbetsplätz und Lebensqualität vo jedem einzelne vo eus. Will dur da Lebe i die Stadt und dRegion chund und sGeld wieder lokal usgeh wird.

Ich wür mich nie defür ha, e grenze dschlüsse und trotzdem bitt ich sie. Nehmet sie als Konsument ihri Verantwortig wahr, überleget sie, wo Sie was gönd go poste? Vo wo chund sFleisch und de Fisch, wo Sie jede Tag esset und lohnt sich’s denn würkli, vo Bremgarte über Grenze ds’fahre de gueti Schwiizerlohn bi de Dütsche usgeh? Um denn nachher endi Jahr z’flueche, wenn’s kei Lohnerhöhig gid? – Mir Mensche, jede einzeln vo eus hed sis Glück selber ide Hand. Jede vo eus isch en Teil vo dem Gschehe da und jede hed dMöglichkeit das Land, de Kanton oder die Stadt zbewege und en en Nagel ihdschlah. Glaubet Sie a ihri Träum, Visione und Idee. Denn chönd sie die au verwürkliche. So wie die alte Eidgenosse, wo gfunde hend: Zäme simmer stärker als elei.

Glichzitig döfet mir de Blick uf s’grosse Ganze nöd verlüre, uf eusi Welt. Ganz eifach, will mir en Teil vo dere Welt sind und mir eusi Auge nöd chönd und döfet verschlüsse vo dem, was uf eusem Planet passiert. Und ich bin überzügt und ich wünsche mir vo Herze, dass mir als chlini, neutrali Schwiiz chönd, unter anderem als Vorbild für die Welt agiere und uf dere Welt no ganz viel bewirket. Mir sind sinternationalste und nationalste Land glichzitig. Drum chömmer hoffentlich de eint oder ander Chrieg mit eusem diplomatische Gschick und eusem Netzwerk verhindere, luege das nöd de ganz Regewald abgholzt wird, dass alli Mensche öbis ds’esse hend, all Chind uf dere Welt id Schuel chönd gah und es Dach überem Chopf hend. Da giltet weltwiit s’Motto einer für alle, alle für einen.

Ich bin aber au überzügt, dass es kommendi Generatione no besser chönd ha unds hoffentlich mal e Welt ohni Chrieg wird geh. E Welt, wo all friedlich zämeläbet. Ich gseh drum Zukuenft vo eusem Land i sinere Weltoffeheit. E Schweiz, wo dChance vo de Zuekunft gseht. E Schwiiz, wo es Vorbild isch, e Schwiiz, wo kei Muur um ihres Land baut, e Schwiiz, wo ihri Verantwortig als eis vo de richste Länder uf dere Erde wahrnimmt, e Schwiiz, wo Familie und Bruef verihbart, e Schwiiz, wo weiss, dass sie wege, und nöd trotz ihrere Offenheit es erfolgrichs Land isch. E Schwiiz, wo nebe de Wirtschaft au ad Umwelt denkt und nachhaltig handlet. E Schwiiz, wo sich dMensche für sie engagieret.

dSchwiiz wird ihri beste Ziite no ha. Und zwar denn, wenn mir eus für das Land, eusi Demokratie und sini Stärkene wiiterhin ihsetzet. Und mir für die Schwiiz kämpfet und ihstönd, wo mir eus wünschet. sMotto zäme simmer stärker hed sich bewährt. Nöd nur ide Schwiiz vo gester, sondern au ide Schwiiz vo hüt und ide schwiz vo morn wie au uf de ganze Welt.

Ich han vori gseid, ich ha en Hammer und en Nagel debi. Ich han aber no öbis wiiters debi: Zetteli und Stifte (us de Schwiz), die ligget bi ihne uf em Tisch. Ich han au gseit, e Nation isch nur so guet, wie sies Volk. Mini Ufgab als Volksvertreter isch es, nöd nur netti Rede dschwinge, sondern oder vorallem au guet zuedslose oder wie mer so seit, de Puls vo de Nation spühre. Ich will die Chance hüt gad nütze und sgrösschte Brainstorming im Aargau (villicht sogar ide Schwiiz oder uf de Welt) verahstalte.

Vor ihne ligget Zättel und Stifte. Ich bitte Sie, ihri Wünsch, Idee und Visione, wo Sie ad Politik i dem Land hend uf die Zätteli ufdschriebe und mit emene Nagel, da a das Brett schlah. So händ sie all dMöglichkeit de Nagel uf de Chopf dstreffe, en Nagel bi mir ihdschlah… Und wenns irgendwie möglich isch, wird ich ihne de Wunsch als Grossrat in Form vomene Vorstoss versueche z’erfülle. Am beste sind natürlich auch Wünsch und Idee vo Chind, die sind ehrlich und denket meistens noni so ihgschränkt, wie mir Erwachsnige. Sie müend da nöd sofort mache, villicht chund Ihne im Lauf vom abig no öbis in Sinn. Denn schriebet sies uf. dStifte döfet sie übrigens gern mitheineh, au die sind ide Schwiiz us Schwiizer Holz hergstellt und bedruckt.

Gschätzti Dame und Herre, ich wünsche Ihne viel Glück bi allem, was sie machet! Und vergesset sie bitte nöd, mir händs richtig guet da, dass mer da gebore sind, imene land, wo mer chönd mitrede und mitbestimme, wo jede es Dach überem Chopf hed und id Schuel döf gah. Genau das fiiret mer hüt! Nutzet sie die Möglichkeit vom Mitrede au! Nutzet sie die Chance, schriebet Sie ihri Idee, wie mer das Land vorwärts bringet, uf und schlönd Sie de ersti Nagel für e wiiterhin positivi Zukunft vo dem Land ih.

Ich hoffe, ich ha de Nagel uf de Chopf troffe. Ich danke Ihne für dUfmerksamkeit und wünsche Ihne allne i dem Sinn en wunderschöne erste August!

 

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#Bildungsküche wird konkret

Einladung des GLP LAB:

Wohin geht die Schweizer Bildungspolitik? Was ist die Vision und die Erwartung unserer Gesellschaft an die BildungspolitikerInnen in unserem Land? Weshalb gibt es in der Schweiz noch immer mehr als 20 verschiedene Schulsysteme? Wie können wir mit dem internationalen Umfeld mithalten? Mit diesen Fragen entstand die Idee einer „Bildungsküche“ mit Dominik Peter, neu gewählter Aargauer glp-Grossrat. Er hat diese Ideenküche aufgegleist und erhielt so viele Rückmeldungen, dass wir uns zu einer ersten dezentralen Zusammenarbeit entschlossen haben. Ziel dieses Labs ist es, eine offene bildungspolitische Vision zu entwickeln. Die Bildungsküche startet am 23. März um 19.30 Uhr in Baden. Mehr Infos und Anmeldung hier.

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#Bildungsküche

Liebe Grünliberale, liebe Sympathisantinnen und Sympathisanten

Heute vor einem Monat wurde ich im Grossen Rat des Kantons Aargau vereidigt und darf in der BKS-Kommission (Bildung, Kultur und Sport) tätig werden. Dementsprechend können wir nun gemeinsam den Aargau bewegen und vorwärts bringen.

Für die kommenden vier Jahre stellen sich wichtige bildungspolitische Fragen. Es geht dabei nicht nur um den Lehrplan 21, ob und wie er umgesetzt werden soll, sondern auch um das Stipendienwesen, die Fachhochschule, neue Schulstandorte und Gebäude. Aber auch in den Bereichen Sport – hier würde ich mir zum Beispiel ein regionales Sportzentrum für das Kelleramt wünschen – und Kultur – hier geht es vor allem um die Verteilung der Fördermittel – stellen sich zentrale Fragen.

Ich denke aber, dass wir uns als Partei gerade im Bildungsbereich noch besser positionieren, profilieren und engagieren könnten, wenn wir eine klare Vision haben und daraus Vorstösse herausarbeiten. Ich möchte daher mit einer Gruppe bildungsinteressierter Leute (damit ist jeder der sich angesprochen fühlt gemeint sowie die heutigen Mitglieder der Fachgruppe Bildung) unsere bildungspolitische Vision erarbeiten. Weiter sollen dabei auch Probleme aufgedeckt werden, welche heute bestehen, und diese Probleme sollen direkt in Vorstösse umgewandelt werden, welche wir dann im Laufe der kommenden vier Jahre bringen werden.

Ähnlich wie das glp lab möchte ich mit einer Ideenküche starten, danach im Rahmen eines Expertentreffens die Vorschläge analysieren, zu einer Formel bringen und mit einzelnen Projektgruppen die Ideen jeweils zu einem Politprodukt umsetzen und als Vorstoss im Parlament oder als Volksinitiative bringen.

Ein Beispiel welches mir gerade im Kopf herumschwirrt, ist die Frage, weshalb der Aargau kein Langzeit-Gymnasium resp. Schnellzugklassen hat und unsere Schüler trotz der verlängerten Schulzeit nicht besser an der ETH abschneiden? Wenn nur 10% der Schüler etwas schneller durch die obligaten Schuljahre kommen würden, hätten wir viel Geld gespart resp. sinnvoller investiert.

Es würde mich daher freuen, wenn sich möglichst viele von euch an unserem bildungspolitischen Event beteiligen. Bitte meldet euch bei Interesse direkt bei mir (per E-Mail bis spätestens 21. Februar 2017), damit ich dann einen geeigneten Raum und ein gemeinsames Datum finden kann.

Nichtsdestotrotz bitte ich euch nochmals eindringlich, bei der Bildungsinitiative NEIN zu stimmen. Ein bildungspolitischer Alleingang des Kantons Aargau wäre ein super GAU.

Es sei an dieser Stelle auch noch erwähnt, dass jedes Mitglied unabhängig der Mitarbeit in der Fachgruppe Bildung jederzeit herzlich eingeladen ist, bei mir Fragen, Ideen, Rückmeldungen und Kritik anzubringen.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Herzliche Grüsse

Dominik Peter

dominik.peter@grunliberale.ch

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Abstimmungen vom 12. Februar 2017

Eidgenössische Vorlagen:

JA zur Unternehmenssteuerreform III

JA zur erleichterten Einbürgerung der 3. Generation

JA zum NAF

Kantonale Vorlagen:

NEIN zur Aargauischen Volksinitiative „Ja zu einer guten Bildung – Nein zum Lehrplan 21“ vom 2. Juni 2015

NEIN zur Aargauischen Volksinitiative „Arbeit und Weiterbildung für alle!“ vom 11. Juni 2012

NEIN zur Aargauischen Volksinitiative „Chancen für Kinder – Zusammen gegen Familienarmut“ vom 23. Dezember 2009

JA zum Gesetz über den Ausgleich der Aufgabenverschiebungsbilanz sowie über die Übergangsbeiträge (AVBiG) vom 1. März 2016

JA zum Gesetz über den Finanzausgleich zwischen den Gemeinden (Finanzausgleichsgesetz, FiAG) vom 1. März 2016

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Meine Abstimmungsempfehlung für den 27. November 2017

Nationale Abstimmung:

Ja – zur Volksinitiative vom 16. November 2012 „Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)“

Unsere AKW’s sind die ältesten der Welt. Wir haben nun die Wahl zwischen einer Investition in eine veraltete Technologie oder einer Investition in die Zukunft und erneuerbare Energie.

Wir können den Franken nicht doppelt ausgeben und deshalb lohnt es sich heute die Laufzeit zu beschränken und damit einen grossen Schritt in eine Zukunft mit erneuerbarer Energie zu machen. Auch wenn das bedeutet, dass wir anfänglich etwas mehr Strom aus dem Ausland importieren, als wir dies heute schon tun.

Hier die Argumente der Gegner locker und flockig auseinander genommen:
1. Dreckig: Wir importieren sauberen zertifizierten Strom. In Süddeutschland gibt es keine Kohlenkraftwerke, also auch physikalisch gesehen erhalten wir sauberen Strom.
2. Chaotisch: Das Licht wird uns nicht ausgehen! Wir leben nicht in einer Planwirtschaft! Im Moment laufen massiv weniger AKWs als bald abgeschaltet werden sollen. Weiter hat es auf der KEV Warteliste Strom für mehr als 3 AKWs! Wir müssten also nur mal endlich diese Projekte umsetzen.
3. Teuer: Ist es denn günstiger, die AKWs weiterhin massiv zu subventionieren? 100te von Millionen in eine veraltete und gefährliche Technik zustecken, welche niemand weiss, wie man den Müll entsorgen will? Anstatt dass man dieses Geld nimmt und in erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert. Würden AKW Betreiber eine Versicherung und die Entsorgung bezahlen, könnte sich niemand AKW-Strom leisten. Deshalb stört es auch niemand, dass keine neuen AKW’s mehr gebaut werden dürfen.
4. Überflüssig: Stimmt nicht, den Artikel im Gesetz, wo sagt, der Ausstieg sei beschlossen, musst du mir zeigen! Im Gegenteil es wurde eine Art unendliche Laufzeit beschlossen.

Kantonale Abstimmungen und Wahlen:

Maya Bally in den Regierungsrat

siehe auch http://www.dominikpeter.ch/?p=1551

Kantonale Sparmassnahmen:

NEIN – zur Sparmassnahme Abschaffung Berufswahljahr

Es ist der falsch, bei der Bildung zu sparen. Das Berufswahljahr ist eine Sonderform im letzten Schuljahr (9. Klasse) der Oberstufe. Es wurde vor 40 Jahren eingeführt, um Schüler zur Berufswahlreife zu führen. Die genannte Massnahme war bereits Bestandteil der Leistungsanalyse im 2015, welche vom Volk bereits verworfen wurde. Auch wenn nur wenige dieses Angebot nutzen, ist es ein effizientes und gutes Angebot diesen Jugendlichen zu helfen.

JA  – zur Sparmassnahme Begrenzung des Pendlerabzugs auf Fr. 7’000.- (Steuergesetz)

Wer mehr als Fr. 7’000.- für seinen Arbeitsweg ausgibt, wohnt am falschen Ort. Weite Arbeitswege verursachen viel Stau, CO2 und Kosten für die Allgemeinheit. Dies soll nicht noch steuerlich begünstigt werden. Meiner Meinung nach könnte man diesen Pendlerabzug auch noch weiter runter setzen. Immerhin spart der Aargau durch diese Massnahmen 10 Mio. Franken.

Nein – zur Sparmassnahme Erhöhung Vermögensverzehr EL bei IV

Mit dieser Massnahme soll der Vermögenverzehr bei IV-Rentnerinnen und IV-Rentnern im Heim von einem Fünfzehntel auf einen Fünftel angehoben werden. Das Bundesgesetz ermächtigt die Kantone, bei Personen mit Anspruch auf eine Invalidenrente höchstens einen Fünftel des Reinvermögens als Einnahmen anzurechnen, soweit dieses bei alleinstehenden Personen Fr. 37’500.- und bei Ehepaaren Fr. 60’000.- übersteigt. Bei der Mehrheit der Kantone beträgt der Vermögensverzehr einen Fünfzehntel. Zehn Kantone haben einen höheren Vermögenverzehr festgelegt, davon sechs bei einem Fünftel. Die Anpassung betrifft rund 3 % der 16’000 IV-Rentnerinnen und IV-Rentner im Kanton Aargau.

Ich finde es richtig, wer Vermögen hat, muss einen Beitrag für seinen Heimaufenthalt mittragen, auch wenn er für diesen nicht verantwortlich ist. Der Aargau geht nun ans Maximum. Dies weil in den letzten Jahren Steuergeschenke gemacht wurden. Von diesen Geschenken haben sicher nicht IV-Rentner profitiert. Würde man diese nun bestrafen, spart man hier am falschen Ort.

NEIN – zur Sparmassnahme Gewässerrevitalisierung (Wassernutzungsgesetz)

Durch diese Massnahme sparen wir kein Geld ein. Wir nehmen uns aber die Möglichkeit Gewässer ernsthaft und fristgerecht zu revitalisieren.

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Danke für die grossartige Unterstützung!

Liebe Freunde, liebe Wählerinnen und Wähler

danke

Ich danke für das Vertrauen, das ihr mir geschenkt habt. Ich werde mein Bestes geben für unsere Region und den Kanton Aargau, und freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinaus. Denn nur gemeinsam werden wir den Aargau vorwärts bringen!

Bremgarten hat damit wieder einen Grossrat!

Es freut mich, das unsere Bezirkshauptstadt mit einer Stimme wieder im Grossen Rat vertreten ist und ich derjenige sein darf, der diese Stadt im Grossen Rat vertreten darf. Ich bin gespannt, was alles auf mich zukommen wird. Sie können dann in vier Jahren entscheiden, ob ich meine Wahlversprechen eingehalten habe:

  • Vollen Einsatz, auch für Ihre lokalen und regionalen Interessen
  • Gewissenhafte und professionelle politische Arbeit
  • Beste Vernetzung über Ideologien und Parteifarben hinaus
  • Aktiven Einsatz für die Umwelt und die Wirtschaft
  • Konsequente Orientierung an der Zukunft

Gerne stehe ich der ganzen Bevölkerung für Inputs, Ideen, konstruktive Kritik, Vorträge oder Workshops zu Verfügung.

Beste Grüsse

Dominik Peter

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Foto: Lis Glavas, BBA
http://bremgarterbezirksanzeiger.ch/2016/10/dominik-peter-verteidigt-glp-sitz.html

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Wahlfeier und einige Gedanken kurz vor dem Wahltag

Liebe Freunde

Ich danke euch herzlich für all die positiven Gedanken, den Mut den ihr mir gemacht habt, die vielen Stimmen, welche mir versprochen wurden, die Leserbriefe, die geschrieben wurden, und die vielen schönen Worte, die mir zugetragen wurden. Ich muss sagen, ich bin etwas nervös und meeega gespannt für den kommenden Sonntag. Nicht wegen des Geldes, das wir ausgegeben haben, sondern weil sich hier viele junge Menschen zusammen getan haben, etwas bewegen wollen und die Chance dazu haben.

Wahlen allein machen aber noch keine Demokratie

Alle, welche noch nicht gewählt haben, tut dies bitte noch… Meistens sind es nur wenige Stimmen, welche über „sein oder nicht sein“ entscheiden. Vielleicht ist es genau deine Stimme, welche den Unterschied macht!?! Nütz die Chance und wirf dein Wahlcouvert noch in den nächsten Gemeinde Briefkasten (direkt!).

Aufräumen gehört dazu

Unsere Plakate nehmen wir teilweise schon am Samstag runter. Damit strecken wir keines Wegs die „Waffen“. Wir möchten damit vor dem Wahltermin zeigen, dass es uns wichtig ist, die Strassen wieder frei zu kriegen und uns Umweltschutz wichtig ist. Am Sonntag Morgen sowie die kommende Woche werden wir ebenfalls mit mehreren Teams die Kandelaberplakate entsorgen.

Wir wollen feiern!

Damit wir was zu feiern haben, musst du uns natürlich zu erst wählen. Danach werden wir am kommenden Sonntag, 23.Oktober 2016 hoffentlich etwas zu feiern haben. Ihr seid herzlich zur Wahlfeier eingeladen ab 15:30 Uhr mit Apéro im Boiler Club, Rathausgasse 18, 5000 Aarau.

Ich danke allen, die die Liste 6 und mich gewählt haben oder dies noch tun werden, von ganzem Herzen.

Ich freue mich auf Sonntag und hoffe, dass wir effektiv etwas zu feiern haben!

Dominik

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Mein Wahlkampf Flyer kurz erklärt

flyerfront1Ich habe Berge als Teil meiner Kampagne gewählt, weil ich die Ruhe und Massivität der Berge liebe. Berge stehen für mich für Kontinuität, Kraft und Erfahrung. In den Bergen erhole ich mich und gewinne die Kraft für den Alltag. Ich bin ein begeisterter Wintersportler und gehe deshalb verantwortungsvoll mit der Natur um.

Der Slogan „Zukunft als Chance“ ergibt sich daraus, dass ich der Meinung bin, dass wir im Moment in einer enorm spannenden und wichtigen Zeit leben. Wir können heute die Weichen stellen für eine positive Zukunft voller Chancen für unser Land und die kommenden Generationen! Nützen wir diese Chance. 

Was Sie von mir erwarten dürfen:

  • Vollen Einsatz, auch für Ihre lokalen und regionalen Interessen
  • Gewissenhafte und professionelle politische Arbeit
  • Beste Vernetzung über Ideologien und Parteifarben hinaus
  • Aktiven Einsatz für die Umwelt und die Wirtschaft
  • Konsequente Orientierung an der Zukunft
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Meine Abstimmungsempfehlung für den 25. September 2016

Ja – zur Volksinitiative „Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)“

Wir dürfen nicht mehr Ressourcen verbrauchen, als es auf der Erde gibt. Heute machen wir das trotzdem auf Kosten kommender Generationen! Die Initiative ist richtig, weil die Schweiz so wieder Innovationsstandort Nummer 1 für Ressourceneffizienz, Recycling und erneuerbare Energie werden kann und gerade deshalb die Wirtschaft davon profitieren wird.

Nein – zur Volksinitiative „AHVplus: für eine starke AHV“

Die steigende Lebenserwartung und die tieferen Renditen bringen Mehrkosten mit sich, denen unser Vorsorgesystem ohne Anpassungen nicht gewachsen ist. Nun will die AHVplus-Initiative alle Renten um 10% erhöhen – und würde die Probleme sogar noch verschärfen. Wir brauchen gemeinsame Lösungen aller Generationen statt Rentengeschenke, die in Zukunft nicht mehr finanzierbar sind. Mit der Initiative wird den Falschen geholfen und das Finanzierungsproblem verschärft.

Ja – zum Bundesgesetz über den Nachrichtendienst (NDG)

Kernaufgabe des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) ist es, sicherheitspolitische Informationen zu beschaffen, diese auszuwerten und an den Bundesrat, die Bundesanwaltschaft und die Polizei weiterzuleiten. Mit dem heutigen Gesetz kann der NDB seine Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen. Er muss die technischen Möglichkeiten nutzen können. Das NDG regelt wie er diese nutzen kann.

Lokale Wahlen in Bremgarten:

Einwohnerfinanzkommission: Stephan Schertenleib

Friedensrichterwahlen: Hier wähle ich die eine Frau sowie die beiden Männer aus Bremgarten

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Elektrotankstellen für Bremgarten

Anfrage der GLP vom 10. Juni 2016 bei der Stadt Bremgarten
betreffend öffentlich zugänglichen Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge

Mit der Stärkung der Elektromobilität können mehrere Ziele erreicht werden: Elektroautos sind leiser als Autos mit Verbrennungsmotor, die Schadstoff- und CO2-Emissionen bei der Fahrt entfallen vollständig, und die deutlich höhere Effizienz von Elektroantrieben senkt den gesamten Energieverbrauch des Strassenverkehrs. Ausserdem wären Elektrofahrzeuge für die meisten Nutzer selbst bei tiefen Benzinpreisen bei Vollkostenrechnung günstiger.

Der Individualverkehr ist in der Region Bremgarten trotz starkem ÖV-Netz ein wichtiger Pfeiler der Mobilität. Das stark wachsende Angebot an Elektro- und Plugin-Hybrid-Modellen bei allen Autobauern zeigt, dass die Elektromobilität aus Sicht der Automobilindustrie die Zukunft ist.

Unter dem Gesichtspunkt, dass eine sinnvolle Nutzung dieser zukunftsträchtigen Technologie im Interesse der Umwelt und der Lebensqualität aller nur mit einem verlässlichen Netz an Schnellladestationen auf Stadtgebiet möglich ist, wird der Stadtrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

1) Welche Bemühungen hat der Stadtrat zur Förderung der Elektromobilität im Allgemeinen bereits unternommen, resp. plant er, zu unternehmen?

2) In Bremgarten gibt es gemäss LEMnet erst 2 öffentlich zugängliche Stromtankstellen (beim Restaurat Waldheim 1x CH T13 (10A) und beim Bahnhof Bremgarten 1x CH T23 (16A), 2x CEE 230V/16A (16A)). Welche Möglichkeiten sieht der Stadtrat, die Verfügbarkeit von öffentlich zugänglichen Stromtankstellen in Bremgarten zu erhöhen?

3) Welche Standorte kommen für den Stadtrat prioritär in Frage und in welchem Zeitraum könnte ein signifikanter Ausbau des verfügbaren Netzes an Stromtankstellen realisiert werden?

4) Wie sind die möglichen Fördermassnahmen hinsichtlich Effektivität (Senkung der Schadstoff-, CO2- und Lärmemissionen) und Kostenneutralität zu beurteilen?

5) Inwiefern sieht der Stadtrat die Förderung der Elektromobilität als Chance, die Vorbildfunktion der Stadt Bremgarten als Bezirkshauptort zu stärken?

Anregungen der GLP

Die Stadt Bremgarten könnte Anreize oder Verpflichtungen (z.B. via Ersatzabgabe) schaffen, um Einkaufszentren und Betreiber von Parkierungsanlagen dazu zu bewegen, eine gewisse Anzahl Parkplätze für öffentliches und evtl. entgeltliches Laden an Schnellladestationen zu reservieren. Insbesondere grössere Parkierungsanlagen z.B. ab 20 Parkplätzen sollten angestrebt werden (Coop, Migros, Denner, Parkhaus Obertor AG, BDB sowie Casino Parkplatz etc.).

Wer die Ladestationen zur Verfügung stellt (z.B. Betreiber individuell, ein koordiniertes Beschaffungsprojekt der Stadt, oder eine Public-Private-Partnerschaft) wäre noch zu bestimmen.

Empfehlungen zu den optimalen technischen Eigenschaften der Ladestationen hat das Bundesamt für Strassen in einem Merkblatt im April 2014 veröffentlicht: http://www.astra.admin.ch/themen/05534/06963/index.html

Auch Ladestationen für E-Velos könnten gefördert werden, da E-Velos für viele Menschen eine alltagstaugliche Alternative für das Auto sind, um in die Stadt zu fahren, insbesondere nachdem verschiedenste Radwege in Richtung Bremgarten ausgebaut werden und wurden (Künten – Eggenwil / Wohlen – Bremgarten).

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