Meine Nationalratskandidatur 2015

Liebe Freunde

Indem ich auf kantonaler Ebene politisch eine Pause eingelegt habe, konnte ich neue Kraft und Motivation tanken für die nächsten Projekte. Unter anderem haben wir vor Kurzem in Bremgarten die Grünliberalen gegründet, wir organisieren am 25. September um 19.30 Uhr im Casino in Bremgarten eine Podiumsdiskussion mit allen Ständeratskandidierenden und ich kandidiere für den Nationalrat (bescheiden) auf der Jungen Liste der glp (weil ich mich auf die Anwaltsprüfung vorbereiten möchte und dort meine Energie investieren will). Nichtsdestotrotz kommen meine Stimmen der glp auch zu Gute und gleichzeitig sind solche Wahlen ein Vorbote für die kommenden Grossratswahlen, bei denen ich etwas aktiver von der Partie sein möchte. Ich würde mich sehr über einen kleinen persönlichen Achtungserfolg freuen. Also vergesst mich nicht, auf eure Liste zu setzen. 

Unter folgendem Link findet ihr unser Wahlkampf-Flyer – ein Kochbuch. Einerseits möchten wir mit dem Kochbuch auf die Eigenverantwortung der Konsumenten anspielen, andererseits ist es Wahlwerbung die hoffentlich nicht gleich im Abfall verschwindet.

Herzlichen Dank für eure Unterstützung.

Beste Grüsse

Dominik

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1. August 2013 – Festansprache in Künten

Liebi Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebi Künterinne und Künter

Es isch für mich e grossi Ehr hüt vor Ihne die 1. August Ansprach halte z’döffe und Ihne mini Gedanke zum 1. August und zu eusem Land chönne mitzteile.

Es isch für mich s’erste Mal, dass ich so öbis döf und freu mich drum bsonders, dass ich ahgfragt worde bin. Da nöd jede Tag 1. August isch und dass mir die Red au glingt, hani politische Grössene und interessante Schwizer Schriftsteller, wie zum Bispiel em Adolf Ogi, em Christoph Blocher oder em Pedro Lenz, über dSchultere gluegt. Ich will das eifach vorus schicke, nöd das es denn heisst, ich hägi plagiert – guet Gmeind Chünte verleiht mir ja ken ETH Titel, aber trotzdem söttet Politiker generell biz ehrlicher werde und wenn mer sich a öbis guetem orientiert, denn chamer das ja au erwähne.

Aber zrug zum Wesentliche:

Hüt het dSchwiz nämli zum 722sten Mal Geburtstag.

Die meiste Länder hend noni soviel Geburtstäg gah.
Die meiste Länder sind no neuer als dSchwiz.
Die meiste Länder sind jünger als dSchwiz.
Die meiste Länder sind grösser als dSchwiz.
Die meiste Länder sind weniger rich als dSchwiz.
Die meiste Länder sind anderst als dSchwiz.
Die meiste Länder sind eus fremder als dSchwiz.

Um nöd z’vergesse, dass mir Schwizer sind, dass nur Schwizer Schwizer sind und dSchwiz dSchwiiz isch, fiiret mir de 1. August, euse Nationalfiiertig.

D’Schwiz, wo hüt Geburtstag hed, isch wenn mers gnau ahluegt eigentlich nüt anders als en Idee. dSchwiiz isch dIdee vo Lüüt, vo de alte Eidgenosse, wo sich zäme da händ und gseit hend „miteinand gaht’s besser als gegenenand“. D’Schwiiz isch en idee; D’Schwiiz hed kein andere Existenzgrund; dSchwiz hed ke geografischi Logik; dSchwiz hed kei ethnografischi Logik; dSchwiz isch usere Idee entstande: Us de eifache Idee, mer will zunenand luege und enand helfe.

Us dere Idee isch eusi Heimat entstande.

Für mich isch de 1. August drum de Geburtstag vo minere Heimat. Heimat isch für mich döt, wo ich mini Familie und mini Fründe ha. Wo ich verstande werde (oder mängisch au nöd J). Wo ich mich wohl fühle. Wo ich mich sicher fühle. Wo ich mitbestimmen döf.

Mini Heimat isch d’Schwiz, de Kanton Aargau und sicher au Künten, wo ich ufgwachse bin, und drum wünsch ich Ihne nur s’Beste zum 1. August 2013.

Hüt isch en Tag vo de Dankbarkeit. 

Mir blicket zrugg uf meh als anderthalb Jahrhundert vomene Leben in Frieden und Freiheit; mir gönd sogar soweit, dass drüber abgestimmt wird, ob die Dienstpflicht abgeschafft werde söll. Ich finde eher, mer sött sMilitär au für d’Fraue obligatorisch mache. Das ist aber en anderi Idee.

Trotzdem Freii meinigsüsserig, frei denke, frei rede, frei handle, frei drüber urteile was eine seit oder ebe grad nöd seit, das isch Tradition, das isch Schwiizer Tradition, das isch eusi Kultur, das isch Schwizerisch.

Drum isch hüt au en Tag vom Stolz. 

Mir blicket mit Stolz zrugg uf meh als anderthalb Jahrhundert demokratischi Tradition.

Trotz dere demokratischer Tradition, trotz Bundesverfassung, trotz Zusammenhalt, trotz Freiheit gits leider immer no Lüüt, wo ihri Gier und ihre Egoismus, die saubere Hömli, die subere Autos und die subere Vorgärtli mit Schweizer sii verwechslet.

D’Idee „mitenand gahts besser als gegenand“ isch Schwizerisch. Viellicht sogar patriotisch, aber patriotisch imene positive Sinn.

Patriotisch sii, heisst das Land, d’Landschaft und dLüüt vo dem Land gern zha. sLand gern ha mit de Idee’e wo idem Land entstönd. Wenn mer es Land gern hed, treit mer im Land au Sorg. Das heisst, mer chan und döf s’Sorg geh im Land nöd eifach ad Polizei, d’Lehrer, an Bundesrat oder irgendwelche Milliardäre am Züri Berg delegiere. Nei, jede vo eus muess dEigeverantwortig und dVerwantwortig für’s Land selber wahrneh.

So isch zum Bispiel us de Idee Energiestadt Künte, en guete Schwizer Kompromiss worde: Nämli d’Energie – Kommission Künte, wo schlagchräftig scho einzelni Projekt zäme mit em Gmeindrat hed chönne umsetze und minere meinig nah en Kompromiss isch, wo für alli passt und sOptimum useholt. Und da druf döfet mir als Dorf au stolz sii.

Hüt isch aber au en Tag vo de Zueversicht.

Mir blicket uf wichtigi politische Entscheidige ide Schwiz segs im Finanzsektor, Steuerabkommen, Flughafenproblematiken, Autobahnvignette, Gesundheitspolitik, die Frage, ob Homosexuelle heirate döfet, wo und wie wämmer eusi Energie produziere und verbrauche, döfet Chind ide Schuel es Chopftuech träge, söll mer dChind mit em Auto id Schuel fahre oder wärs viellicht nöd gschider, wenn dChind die 500 – 1000 m selbständig id Schuel laufet? Aber au d’Frag vo de Zuwanderung isch sicher nöd ds’unterschätze.

Die Schwiz ist gerüstet für die Herausforderige. Die Schweizerinnen und Schweizer sind bereit neui Idee’e z’entwickle und trotzdem alti wichtigi Traditione und Tugende nöd zvergesse. Eusi vier Kulturen, eusi vier Sprachregionen, eusi 26 Kantön, eusi 2500 Gmeinde bewieset immer wieder de Wille, enande zuezlose, ufeinander zuezgah, s’Gemeinsame über s’Trennende d’stelle.  Das macht euses Land au us. Das macht eusi Willensnation us. das isch dSchwizer Idee und füehrt zu de guete Schwiizer Kompromiss.

Das macht aber auch den typischen Künter us, wo im Schulvertrag zum Beispiel zuegstimmt hed, im Gegensatz zum Stetter (wos viellicht glich no macht). Das isch aber au weder en anderi Idee.

De Schwiz gaht’s richtig, richtig guet und mir hend es Glück i somene Land chönne dslebe, wo jede wo will, cha schaffe, wo jede es Dach überem Chopf hed, wos gnueg Esse gid, wo jede id Schuel döf und wo Fraue und Manne glichviel Wert sind. Gerade drum möcht ich de Dankbarkeit, im Stolz und de Zuversicht öbis Vierts biifüege: Hüt isch au en Tag vom Träume!

Ich träume vonere Schwiz, wo jede Bürger sini Wünsch und Idee chan verwürkliche. Ich träume vonere Schwiz, wo sich ide Welt und in Europa meh ihbringt und ihri Positione stärker verträte tuet. Ich träume vonere Schwiz, wo es Vorbild für anderi Länder isch und villicht sogar, so de eint oder ander Chrieg no wird verhindere. Ich träume aber au vonere Schwiz, wo sich usschliesslich mit erneuerbaren Energien selber versorgen kann. Ich träume vonere Schweiz, wo a de Idee festhaltet „miteinand gaht’s besser als gegenenand“.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ich lade Sie ih, mit mir z’träume und die Träum wahrwerde ds’lah! Und nemet Sie d’Idee vo eusne alte Eidgenosse „mitenand gahts besser als gegenand“ fürs kommende Jahr mithei.

Ich ha dsdanke, denn danke isch au Schwizerisch, danke für dUfmerksamkeit Und danke fürs zuelose. Ich wünsche Ihne vo ganzem Herze no es schöns Fescht!

Merci viel Mal!

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Coole Sache – der Schweizer Elektro Lastwagen kommt ins Rollen…

Der Grossverteiler Coop und die Brauerei Feldschlösschen bringen den ersten 18-Tonnen-Elektro-Lastwagen in der Schweiz zum Einsatz. Elektrofahrzeuge haben immer noch einen schweren Stand in der Schweiz und sind kaum verbreitet. Laut Experten könnte sich die Technologie aber trotzdem durchsetzen.

Quelle: Manuel Risi, http://www.srf.ch/news/schweiz/elektrofahrzeuge-kommen-nur-langsam-ins-rollen

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Es ist wichtig die Anzahl Organspenden zu erhöhen

Das Problem

In der Schweiz herrscht eine akute Knappheit an Spenderorganen. Laut Informationen von Swisstransplant warteten Ende 2010 über 1000 Personen auf ein Spenderorgan – so viel wie noch nie. Zwar gilt seit dem 1. Juli 2007 gesamtschweizerisch die “erweiterte Zustimmungslösung”, welche zwar einen Anstieg der Organspenden bewirkt, die Wartezeiten für Spenderorgane sind aber immer noch extrem lange. So wartete ein Patient im Jahre 2010 durchschnittlich 851 Tage auf eine passende Spenderniere.

Aktuelle Situation

Die aktuelle gesetzliche Situation bezüglich Organspenden ist im Artikel 8 des Transplantationsgesetzes festgelegt. Die wichtigsten Punkte in Kürze:

• Die Person muss vor dem Tod der Entnahme zustimmen.

• Falls keine dokumentierte Zustimmung vorliegt, wer-den die nächsten Angehörigen befragt ob ihnen eine Erklärung zur Spende bekannt ist.

• Ist keine Erklärung bekannt, so können seit Juli 2007 die Angehörigen für die verstorbene Person entscheiden.

• Die Erklärung zur Spende kann ab dem 16. Lebensjahr erfolgen.

Ein möglicher Lösungsvorschlag

Um die Menge an Spenderorganen zu maximieren und den Willen des Einzelnen bestmöglich zu schützen, wäre eine komplette Erfassung der Bereitschaft wün-schenswert. Dies kann am Kostengünstigsten realisiert werden, wenn die Daten in einem bereits existierenden System erfasst werden.

Ich fordere deshalb, dass

Krankenkassen die Frage nach der Bereitschaft zur Organspende in ihre Anmeldeformulare aufnehmen und diese Information den transplantierenden Instituten im Todesfall auf Anfrage sofort mitteilen dürfen. Man kann sogar soweit gehen, dass diese Information auf dem Krankenkassenkärtchen abgespeichert ist.

Diese einfache Lösung bedarf höchstens einer minimalen Gesetzesänderung, sondern lediglich der Bereitschaft der Krankenkassen, diese Änderung in den Anmeldeformularen vorzunehmen und ihre Datenbanken um ein Feld zu erweitern.

Die Einwilligung zur Weitergabe der Daten im Todesfall kann durch eine Unterschrift oder noch einfacher mittels einer Checkbox auf dem zu unterschreibenden Formular erfolgen. Ich hoffe, dass wir mit dieser Massnahme die Zahl der Organspenden weiter erhöhen können und somit zur Rettung vieler Leben etwas beitragen.

Organspenderausweise gibts übrigens in jeder Apotheke oder kann unter folgender Adresse ausgefüllt werden und ausgedruckt werden: http://www.swisstransplant.org/l1/organ-spendeausweis-spendekarte-spender-transplantation-empfaenger-national-online-ausfuellen.php

Falls ich gewählt werde (und auch sonst) setze ich mich für dieses Thema weiter ein!

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Abstimmungen vom 23. September 2012

Warst du schon abstimmen?

Ich habe wie folgt abgestimmt:

Nationale Vorlagen

Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» – Nein, hier werden falsche Anreize gesetzt.
Initiative für den Schutz vor Passivrauchen – Ja, es sollen in dieser Sache überall die selben Regeln gelten – ich weiss die glp CH hat hier eine andere Meinung, ist mir egal. Die Demokratie lebt schliesslich von der Meinungsvielfalt.
Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung – Ja, hier gibt es keinen Grund dagegen zu sein.

Kantonale Vorlagen

Änderung des Pflegegesetzes (PflG) – Nein, 20% Selbstbehalt ist zu viel.
Änderung des Steuergesetzes (StG) – Nein, dies ist eine Mogelpackung, welche sich der Aargau nicht leisten kann, darf und soll.
Änderung der Verfassung des Kantons Aargau (Nutzung des tiefen Untergrunds) – Ja, gute Sache endlich einmal eine gesetzliche Grundlage hierfür zu schaffen.

Bezirksrichterwahl

Sanna Maas Turnheer, Rechtsanwältin, Jg. 1976, Neuenhof

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Energie statt MwSt. – jetzt erst recht!

Bundesrätin Doris Leuthard möchte den Atomausstieg also mit dem Bau mehrerer Gaskombikraftwerke ermöglichen, anstatt auf eine ökologische Steuerreform zu setzen, welche die notwendigen Anreize für mehr Energieeffizienz schaffen würde.

Dies erstaunt umso mehr, wenn man die Rede von Bundesrätin Doris Leuthard anlässlich der Medienkonferenz des Bundesrats vom 25. Mai 2011 zum Atomausstieg noch einmal liest. Dort heisst es u.a.

“Dritter wichtiger Pfeiler, das ist das Stromsparen oder alles, was effizient ist: Jede Kilowattstunde, die wir nicht konsumieren, ist viel Geld wert und ein wichtiger Bestandteil der künftigen Energiepolitik. Wir werden hier viele Massnahmen zu treffen haben, um den zu erwartenden Anstieg im Stromverbrauchs zu brechen. (…) Unser Ziel ist, den Strombedarf einigermassen zu stabilisieren. Das ist ein wichtiges Element dieses Szenarios.”

und weiter

“Wenn das nicht ausreicht, werden wir weiter auch auf fossile Energie zurückgreifen müssen. Fossile Stromproduktion, das heisst für uns primär Wärme-Kraftkoppelung und sekundär Gas-Kombikraftwerke. (…) Sie sind aber nicht erste Priorität für den Bundesrat. Weil sie natürlich aufgrund des CO2-Ausstosses nicht erste Wahl sein können, wenn wir die klimapolitischen Ziele umsetzen wollen.”

Wo sind jetzt die “vielen Massnahmen” des angeblich so wichtigen Pfeilers Stromsparen und Energieeffizienz? Und wie war das mit “nicht erste Priorität”?

Deshalb umso mehr: Energie- statt Mehrwertsteuer!

von Michael Köpfli

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Durchsetzungsinitiative der SVP

Ich werde diese Initiative vielleicht sogar unterschreiben, damit ich nachher nein Stimmen kann, um so ein Zeichen zu setzen, dass Ausschaffungen verhältnismässig vollzogen werden sollen.
Dazu kommt, dass ein Katalog mit Verweisen auf das Strafrecht dogmatisch gesehen nicht in die Verfassung gehört, da die Verfassung ja die Grundlage dieser Gesetze bildet und nicht umgekehrt.

Ich mutmasse, dass es wohl den ein oder anderen SVP Nationalrat geben wird, welche wegen dem ein oder andern Delikt in ihrer Liste ausgeschafft würde, wäre er Ausländer. Also soll die SVP sich dem Ausländerproblem – wenn man es so nennen will – ernsthaft annehmen oder ihre scheinheilige stimmungsmache Politik einfach sein lassen!

Ich werde daher als bürgerlicher Politiker auch bei dieser Initiative mit gutem Gewissen nein sagen.

Den Volksentscheid respektiere ich, aber ich gehe davon aus, dass das Volk eine vernünftige und verhältnismässige Lösung will und keine Zwängelipolitik wie dies die SVP betreibt, weil ihr langsam aber sicher die Themen ausgehen.

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glp U30 Networking Treffen

Liebe junge Grünliberale

Wir freuen uns, euch zum sechsten nationalen Networking-Treffen für die U30-Generation der glp einzuladen! Nach dem ersten Treffen im April 2010 in Baden, bei dem die Networking-Idee geboren wurde, treffen wir uns nun zum zweiten Mal im Kanton Aargau. Auch dieses Mal haben wir euch mehr als nur Networking zu bieten. Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen und spannenden Tag mit euch, bei dem jeder sein politisches Talent beweisen kann. Zusammen wollen wir das Thema 24-Stunden-Gesellschaft erforschen und diskutieren. Dazu erhalten wir professionelle Unterstützung der Suchtprävention Aargau. Vorgängig werden wir gemeinsam aktiv unsere Initiative „Energie statt MwSt.“ publik machen und von einem Input Referat seitens der glp Schweiz profitieren. Wir werden uns maximal zwei Stunden lang mit der Initiative beschäftigen, um unsere Location zu finanzieren. So können wir euch diesen Tag auch kostenlos anbieten. Auch der gemütliche Teil am Ende bei einem BBQ an der Aare wird sicherlich nicht zu kurz kommen.

Thema: 24-Stunden-Gesellschaft

Das Thema 24-Stunden-Gesellschaft ist allgegenwärtig: Es wird 24 Stunden am Tag produziert, der Zug fährt permanent auch am Wochenende, Studenten dopen sich, um Prüfungen zu bestehen und Manager koksen, um dem Alltagsdruck standzuhalten. Wo sind die Grenzen der 24-Stunden-Gesellschaft? Braucht es überhaupt Grenzen? Wenn ja, wie sollen sie aussehen? Deshalb diskutieren wir in Aarau zusammen mit Frau Wasserfallen, Suchtprävention Aargau, die Fragen:

„Was heisst 24-Stunden-Gesellschaft, was sind ihre Folgen, und wie soll damit auch aus politischer Sicht umgegangen werden?“

Programm:

ab 9.30 Eintreffen mit Kaffee und Gipfeli

10.00 Begrüssung durch die glp Aargau

10.10 Formelles

10.30 ESM – Praxis Input

10.50 Politik in der Praxis (glp- oder grünes T-Shirt anziehen)

12.15 Mittagessen (CHF 20 pro Person, bitte voranmelden)

13.30 Inputreferat von Frau Wasserfallen, Suchtprävention Aargau zum Thema 24-Stunden- Gesellschaft / Doping im Alltag

14.00 Workshop

15.00 Ende des offiziellen Teils

15.15 Ausklang mit Grillieren und Baden an der Aare (bitte Grilladen selber mitbringen)

Damit wir die Zahl der Teilnehmenden abschätzen können, sind wir froh um eine kurze Anmeldung bis am 8.8.2012 per

Doodle unter http://www.doodle.com/ehpp4zngpkq3ww8p

Wir haben diese Einladung an alle unter 30-jährigen Mitglieder der glp verschickt. Natürlich seid ihr herzlich eingeladen, auch eure Kollegen und weitere Interessierte mitzubringen. Grünliberale Grüsse und bis bald!

Corina Friedli, Dominik Peter & Michelle Stäheli

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Danke für deine Stimme!

Liebe Freunde, liebe Wählerinnen und Wähler

Als Erstes möchte ich Beat Flach zu seiner Wahl gratulieren. Ich bin sicher er wird beste Arbeit leisten und ich weiss, dass man nicht einfach so vom Rheinmatrosen, zum Jurist, dann zum Raumplaner und nun sogar zum Nationalrat wird. Mit Beat Flach kommt ein grosser Brocken Kompetenz nach Bern und solche Leute braucht’s!

Ich bin stolz darauf, was wir, mit den Grünliberalen, in den letzten drei Jahren seit der Aargauer Gründung erreichen durften, welche Akzeptanz unsere kleine Partei erhalten hat, und dass wir nun auch einen Nationalrat aus dem Kanton Aargau nach Bern entsenden dürfen, ist der Hit. Ich bin angetreten mit dem Ziel, dass die Grünliberalen einen Sitz machen. Dieses Ziel haben wir erreicht. Das macht mich schon stolz.

Auch ich habe profitiert: Ich habe mit einem kleinen Budget (< 2000 Franken) 7628 Stimmen für die glp erzielt, davon wurde ich über 3700 Mal panaschiert, und konnte dank dieser Kandidatur meinen politischen Bekanntheitsgrad steigern sowie meine Ideen ans Volk bringen. Es war eine enorm gute, spannende und auch anstrengende Erfahrung für mich. Ich bin erleichtert und überglücklich, dass wir als Grünliberales Team unser Ziel – ein Nationalratsmandat im Jahr 2011 – auch dank deiner Stimme erreichen durften.

Eines meiner Lieblingszitate von Coubertin trifft daher hier nur teilweise auf meine Nationalratskandidatur zu: „Es geht nicht darum zu gewinnen, sondern es geht darum gut geschlagen zu werden“, denn geschlagen wurde ich ja nicht, ich habe viel mehr gelernt und profitiert als mir teilweise sogar lieb war.  🙂 Ich bin super glücklich all diese Erfahrungen gemacht zu haben und dafür noch mit den vielen Stimmen belohnt zu werden. Nun, geht die Arbeit für DIE Partei des 21. Jahrhunderts aber erst richtig los, denn jetzt hat die glp eine eigene Fraktion in Bern und muss Verantwortung für dieses Land übernehmen!

Noch einmal ein riesen Dankeschön an alle Wähler, Geldgeber und Unterstützer. Besonders Danke an alle postiven Stimmen im Hintergrund, insbesondere an meine Familie, meine engsten Freunde und an meine Freundin, welche immer hinter mir standen.

Ab sofort gilt es vorwärts zu schauen und an meinem politischen Porfil zu „schleifen“, denn es warten neben der Arbeit und der Uni auch viele spannende Projekte, wie Energiestadt Künten bzw. Energieregion Reusstal/Rohrdorferberg, Quorum im Grossratswahlgesetz, evtl. Grossratswahlen und vieles mehr.

Liebe Grüsse

Dominik

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Kurzanleitung für alle, die mich und die Grünliberalen wählen wollen!

1. Schuhmacher, Peter, in Wettingen auf den Wahlzettel für den Ständerat schreiben (weisser Zettel). Den Wahlzettel ins Wahlcouvert legen.
Weitere Zeilen könnten allenfalls mit anderen Kandidaten noch gefüllt werden. Am meisten helft Ihr Peter Schuhmacher aber, wenn Ihr alle andern Linien leer lässt.

2. Aus den grauen Listen (“Nationalratswahl vom 23. Oktober 2011. Wahlzettel”) die Liste 12a “GLP – Grünliberale” auswählen, abtrennen und ins Wahlcouvert stecken. (Achtung: Ihr dürft nur EINEN grauen Wahlzettel auswählen.)
Ihr könnt mir zusätzlich helfen, indem Ihr mich doppelt aufführt, weiter unten findet Ihr die Anleitung für “fortgeschrittene Wähler” – ist aber voll easy!

3. Inhalt des Wahlcouverts kontrollieren: Stimmrechtsausweis unterschreiben (weisser Zettel mit Adresse drauf).
Wahlzettel für den Ständerat (weiss) und Wahlzettel für den Nationalrat (Liste 12a “Grünliberale – glp”) ins kleine Counvert. Stimmerechtsausweis und kleines Couvert ins grosse graue Couvert mit dem Fenster und abesenden.

4. Wahlcouvert entweder per Post schicken (bis ein ca. am 15. Oktober 2011) oder am Samstag/Sonntag 22./23. Oktober 2011 10.00-12.00 Uhr im nächsten Wahllokal .

Herzlichen Dank für Eure Stimme!

Für Fortgeschrittene Wähler:

Wie helfe ich einem Kandidaten, den ich besondern mag, zB. Dominik Peter? Dafür gibt es die Möglichkeit zu kumulieren, dh. man streicht einen Kandidaten und schreibt die Angaben des Lieblingskandidaten also für mich 12a.07 Peter Dominik ein zweites Mal auf die Liste. (Achtung! Jeder Kandidat darf maximal nur zweimal auf der Wahlliste stehen.)

Ich wähle sonst nicht grünliberal, möchte Dich aber trotzdem wählen. Dafür gibt es die Möglichkeit zu panaschieren, dh. man streicht ein oder zwei Kandidaten auf der ausgewählten Liste (idealerweise solche, die einem am wenigsten passen) und schreibt ein oder zweimal 12a.07 Peter Dominik hinein. (Damit schwächt Ihr natürlich die ursprüngliche Liste, habt so aber natürlich die Möglichkeit mich zu unterstützen und Listen auch weiter zu mischen.) Achtung: keine Gänsefüsschen oder dito verwenden!

Danke für deine Stimme!

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