Nein zur Abschaffung von Sport, Kultur und Sozialem

Seit über 70 Jahren leisten Schweizer Spielbanken, Lotterien und Wetten einen lebensnotwendigen Beitrag zur Förderung des gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Lebens unseres Landes. Einige Millionen Franken kommen Jahr für Jahr via Kantone dem Sport, der Kultur und dem sozialen Bereich zugute. Viele nicht Spitzensportler, viele Kinder und Jugendliche profitieren von diesem Geld, in dem die Fussballclubs, Jugendriegen aber auch Pfadi’s immer wieder Beiträge vom Kanton erhalten. Aber nicht nur diese Vereine und Institutionen profitieren, wir alle, als Volk und Gesellschaft können profitieren, denn Sport belebt Körper und Geist (nicht nur Red Bull). Ein gesundes vitales Volk hat folglich weniger Krankheitskosten und kann als Volkswirtschaft sicherlich auch mehr leisten.

Ich persönlich war drei Jahre als Juniorentrainer beim FC Bremgarten tätig und als Trainer war man froh, wenn der Verein neue Tore oder neue Bälle zu Verfügung stellen konnte, ohne, dass die Mitgliederbeiträge erhöht werden mussten. Eine solche Förderung des Breitensports, welche mindestens so wichtig ist für eine Gesellschaft – hinsichtlich des sozialen Austausches, sowie der Regeneration von Körper und Geist – darf kein Ende gesetzt werden.

Es darf nicht sein, dass ungesteuert und mit wirtschaftlichen Anreizen – nämlich zusätzlichen Gewinnen für die Loterien und Spielbanken – geworben wird und unsere Sozialkosten noch mehr steigen. Diese steigen dadurch, dass die AHV, in welche die ertragsabängigen Spielbankenabgaben fliessen, zu wenig unterstützt würden und es noch mehr Menschen der Spielsucht verfallen.

Warum braucht es die eidgenössische Volksinitiative „für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls“ überhaupt? Es ist tatsächlich so, dass momentan  fast alles funktioniert. Trotzdem gibt es wesentliche Probleme:

  • Es wird immer wieder Versucht diese Abgaben zu kürzen bzw. diesen aus sozialpolitischen Gründen (Schutz der Konsumenten vor der Spielsucht) geschützten Markt zu liberalisieren.
  • Schon jetzt fliesst v.a. das Geld, welches in Casinos erwirtschaftet wurde zu deren Aktioniären (häufig auch im Ausland) und zuwenig in die Schweizer Staatskasse. Dies ist nicht das Ziel des Art. 106 BV und war auch nicht im Sinne von Alt Bundesrat Stich (siehe Botschaft).
  • Es gibt keine klare Trennung der Kompetenzen zwischen Bund und Kantonen.

Deshalb stehe ich, als Sportler, Trainer, Snowboardlehrer, Jungpolitiker und in ferner Zukunft als Pensionierter hinter dieser Initiative und sage ja zur Jugend, ja zum Sport, ja zur Initiative für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls.

Zitat Adolf Ogi:“Freude herrscht!“

mehr Info’s unter http://www.gemeinwohl.ch/

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