Mein Votum zum Verpflichtungskredit der FHNW

Ich habe im vorhergehenden Traktandum zum Jahresbericht 2016 aus Effizienzgründen im Rat darauf verzichtet, etwas zu irgendwelchen Big Boats und Segelschiffen zu erzählen. Das heisst nicht, dass die FHNW für die Grünliberalen weniger wichtig ist. Nichtsdestotrotz möchte ich an dieser Stelle der gesamten FHNW, dem Fachhochschulrat und der Fachhochschuldirektion sowie allen Dozierenden und Studenten für ihre Arbeit, die jeden Tag zugunsten unserer Zukunft und eines wirtschaftlich erfolgreichen Kantons geleistet wird, danken und gratuliere zum erfolgreichen Geschäftsergebnis. Der vierfache Leistungsauftrag beinhaltet Ausbildung, Weiterbildung, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen für Dritte. Aus Sicht der Grünliberalen liegt diesbezüglich ein vertretbares Globalbudget vor. Einzelne Mitglieder der Partei sind der Meinung, dass die Zitrone noch nicht vollständig ausgequetscht ist. Für mich stellt sich die Frage, ob diese vollständig ausgequetscht werden muss. Jedoch zeichnet sich auch in Zukunft eine anspruchsvolle Leistungsperiode ab, in welcher doch einige grosse Risiken auf die FHNW zukommen. Ich denke an die Löhne, an die Streitigkeiten um die Löhne und um die Pensionskassen oder auch an die Bundessubventionen, welche möglicherweise nicht kommen oder anders fliessen. Diesen Umständen ist Rechnung zu tragen. Wir sind uns aber auch bewusst, dass sich die FHNW nicht nur an der Kostenseite orientieren darf und muss, sondern ihre Dritterträge auch im Griff haben muss, um erfolgreich zu wirtschaften, insbesondere wegen der erwähnten Bundessubventionen. Gleichzeitig begrüssen wir den Entwicklungsschwerpunkt hinsichtlich der technologischen Weiterentwicklung. Es macht aus unserer Sicht Sinn, gerade im Bereich des digitalen Wandels, der sogenannten Digitalisierung, einen Schwerpunkt zu setzen und die Hochschule fachübergreifend entsprechend weiterzuentwickeln. Obwohl ich nie an der FHNW, sondern an einer anderen Hochschule studiert habe, hat die FHNW bei mir persönlich in den letzten Monaten, auch wegen der offenen Kommunikation und des souveränen Auftritts der Direktion und des Fachhochschulrats, grosses Vertrauen gewonnen und Einiges gutgemacht. Ich möchte Ihnen noch einmal für die Art und Weise danken, wie Sie uns Grossräten zur Verfügung stehen und die offene freundliche Kommunikation, auch hinsichtlich kritischer Fragen. Es zeigt, dass Sie Ihr Dossier im Griff haben. Die Grünliberalen genehmigen daher den Leistungsvertrag der Fachhochschule und stimmen dem Verpflichtungskredit zu.

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