Vancouverites und unser Leben hier in Van

Als erstes möchte ich euch danken für die vielen Mails. Leider war ich nicht immer dazu gekommen alles sofort zu beantworten. Gebe mir aber steht’s Mühe. Mir hat auch Freude bereitet, dass es doch einige Personen gibt, welche ich zuvor gar nicht kannte, die ähnliche Pläne haben und einfach gefragt haben, wie das funktioniert. Zu diesem Thema werde ich in den nächsten Tagen einen separaten Blog Eintrag starten.

Nun sind wir schon bald zwei Monate hier in Vancouver am Arbeiten und das Leben am geniessen. An manchen Tagen ist die Arbeit strenger an andern weniger. Teilweise gibt es Tage an denen wir während 12 Stunden in Ski- und/oder Snowboardboots stehen, da hier das Night Skiing sehr beliebt ist und Cypress Mountain der grösste Nachtskiresort der ganzen Westküste ist. Unser Ski- und Snoboardbootsrekord beträgt von morgens um 8.00 Uhr bis Abends um 22.00 Uhr. Das machten wir aber freiwillig, weil wir nach 8h non Stop Unterricht unbedingt noch in ein Snowboard Park Training wollten 😉 Unsere Arbeitskollegen nennen Dani und mich „the troublesome two“, weil  sie uns immer verwechseln oder wir manchmal auch für Aufregung sorgen 😀 bzw. auch sagen, wenn etwas nicht ok ist, was hier geschätzt wird.

Unsere Freizeit verbringen wir meistens damit, dass wir in andern Skigebieten Snowboarden, Vancouver geniessen oder andere Städte besuchen gehen. So waren wir mit unserem Auto „Elenore“ schon in Mt. Baker (USA), Whistler, Seattle (USA) oder Crystal Mountain (USA). Im März werden wir dann in Kanada herum reisen. Unser Trip führt uns in die Rocky Mountains und beinhaltet grossartige Skiresorts wie Big White, Jasper, Banff, Lake Louise, Revelstoke, Fernie, Calgary, Panorama und viele mehr.


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Die Stadt Vancouver ist super, oder wie es der Nordamerikaner zu sagen pflegt „awesome“. Es gibt hier alles was man will. Der Ozean, die Natur, eine multikulturelle Grossstadt, welche trotzdem überschaubar bleibt, mit verschiedensten und sehr feinen Resti’s, vielen kulturellen Freizeitangeboten, wie Museen und Kinos, aber auch grossartige Sportangebote, die NHL-Spiele der Canucks sind hier speziell zu erwähnen, und die Partymöglichkeiten kommen nicht zu kurz. Auch die Menschen hier – die Vancouverites – sind sehr freundlich und offen: Wenn man lernen will, wie Smalltalk funktioniert, dann ist man hier sicher richtig. Ich glaube, ich war hier noch nie auf einem Sessellift und habe nicht mit irgendjemandem über irgendetwas gesprochen. Das selbe im Sea Bus oder in einem Pub beim Bier – da dürfte Herr und Frau Bünzli Schwiizer sich schon eine Scheibe davon abschneiden. Ich glaube ich behalte, dass fremde Menschen Ansprechen in der Schweiz bei, finde das irgendwie sympathisch.

Apropos Essen: Ja, ich komme wohl nach Hause und werde sicher keinen Burger mehr essen, weil ich hier zuviele Burger gegessen habe, wir waren aber auch schon beim klassischen Steak House, Mongolen, Iren und den Mexikaner hat uns die Bankangestellte – Frau McDonald, welche unser Konto verwaltet empfohlen. Sonst kochen wir meistens unsere eigenen Gourmet Menu’s. Einmal gingen wir noch zum Spanier Tapas essen, da wir zu wenig bestellt hatten und noch Hunger hatten, gingen am selben Abend zum Japaner eine Sushi Platte essen. Ich weiss dies ist schon ein wenig dekadent, aber es war nicht wirklich teuer und wenn wir schon einmal nicht selber kochen, war es toll gleich zwei Resti aus zu testen 🙂

Am 9. Februar sind wir von einer chinesischen Familie – meinen Stammkunden, welche jeden Sonntag Nachmittag 3h zu mir kommen, eingeladen um das chinesische Neujahr zu feiern. Die Kinder haben uns eine handgeschriebene Einladung mit Zeichnung mitgebracht. Darauf freue ich mich schon unglaublich. Ich glaube eine solche Chance eine andere Kultur kennenzulernen erhalten wir nicht so schnell wieder. Bin sehr gespannt wie das wird… Das Wochenende darauf haben wir Lawinen Sicherheits Training, eine Woche später gehen wir NHL schauen und dann starten wir auch schon bald unseren Road Trip und verlassen das schöne Vancouver, wir sind also immer ziemlich ausgebucht und unterwegs…

Aber am besten inspiriert ihr euch selber von den Bilder 🙂

Den Titel habe ich übrigens einfach so gewählt, weil mir nichts besseres eingefallen ist 🙂 und sich die Einheimischen hier so nennen.

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