Meine Abstimmungsempfehlung für den 27. November 2017

Nationale Abstimmung:

Ja – zur Volksinitiative vom 16. November 2012 „Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)“

Unsere AKW’s sind die ältesten der Welt. Wir haben nun die Wahl zwischen einer Investition in eine veraltete Technologie oder einer Investition in die Zukunft und erneuerbare Energie.

Wir können den Franken nicht doppelt ausgeben und deshalb lohnt es sich heute die Laufzeit zu beschränken und damit einen grossen Schritt in eine Zukunft mit erneuerbarer Energie zu machen. Auch wenn das bedeutet, dass wir anfänglich etwas mehr Strom aus dem Ausland importieren, als wir dies heute schon tun.

Hier die Argumente der Gegner locker und flockig auseinander genommen:
1. Dreckig: Wir importieren sauberen zertifizierten Strom. In Süddeutschland gibt es keine Kohlenkraftwerke, also auch physikalisch gesehen erhalten wir sauberen Strom.
2. Chaotisch: Das Licht wird uns nicht ausgehen! Wir leben nicht in einer Planwirtschaft! Im Moment laufen massiv weniger AKWs als bald abgeschaltet werden sollen. Weiter hat es auf der KEV Warteliste Strom für mehr als 3 AKWs! Wir müssten also nur mal endlich diese Projekte umsetzen.
3. Teuer: Ist es denn günstiger, die AKWs weiterhin massiv zu subventionieren? 100te von Millionen in eine veraltete und gefährliche Technik zustecken, welche niemand weiss, wie man den Müll entsorgen will? Anstatt dass man dieses Geld nimmt und in erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert. Würden AKW Betreiber eine Versicherung und die Entsorgung bezahlen, könnte sich niemand AKW-Strom leisten. Deshalb stört es auch niemand, dass keine neuen AKW’s mehr gebaut werden dürfen.
4. Überflüssig: Stimmt nicht, den Artikel im Gesetz, wo sagt, der Ausstieg sei beschlossen, musst du mir zeigen! Im Gegenteil es wurde eine Art unendliche Laufzeit beschlossen.

Kantonale Abstimmungen und Wahlen:

Maya Bally in den Regierungsrat

siehe auch http://www.dominikpeter.ch/?p=1551

Kantonale Sparmassnahmen:

NEIN – zur Sparmassnahme Abschaffung Berufswahljahr

Es ist der falsch, bei der Bildung zu sparen. Das Berufswahljahr ist eine Sonderform im letzten Schuljahr (9. Klasse) der Oberstufe. Es wurde vor 40 Jahren eingeführt, um Schüler zur Berufswahlreife zu führen. Die genannte Massnahme war bereits Bestandteil der Leistungsanalyse im 2015, welche vom Volk bereits verworfen wurde. Auch wenn nur wenige dieses Angebot nutzen, ist es ein effizientes und gutes Angebot diesen Jugendlichen zu helfen.

JA  – zur Sparmassnahme Begrenzung des Pendlerabzugs auf Fr. 7’000.- (Steuergesetz)

Wer mehr als Fr. 7’000.- für seinen Arbeitsweg ausgibt, wohnt am falschen Ort. Weite Arbeitswege verursachen viel Stau, CO2 und Kosten für die Allgemeinheit. Dies soll nicht noch steuerlich begünstigt werden. Meiner Meinung nach könnte man diesen Pendlerabzug auch noch weiter runter setzen. Immerhin spart der Aargau durch diese Massnahmen 10 Mio. Franken.

Nein – zur Sparmassnahme Erhöhung Vermögensverzehr EL bei IV

Mit dieser Massnahme soll der Vermögenverzehr bei IV-Rentnerinnen und IV-Rentnern im Heim von einem Fünfzehntel auf einen Fünftel angehoben werden. Das Bundesgesetz ermächtigt die Kantone, bei Personen mit Anspruch auf eine Invalidenrente höchstens einen Fünftel des Reinvermögens als Einnahmen anzurechnen, soweit dieses bei alleinstehenden Personen Fr. 37’500.- und bei Ehepaaren Fr. 60’000.- übersteigt. Bei der Mehrheit der Kantone beträgt der Vermögensverzehr einen Fünfzehntel. Zehn Kantone haben einen höheren Vermögenverzehr festgelegt, davon sechs bei einem Fünftel. Die Anpassung betrifft rund 3 % der 16’000 IV-Rentnerinnen und IV-Rentner im Kanton Aargau.

Ich finde es richtig, wer Vermögen hat, muss einen Beitrag für seinen Heimaufenthalt mittragen, auch wenn er für diesen nicht verantwortlich ist. Der Aargau geht nun ans Maximum. Dies weil in den letzten Jahren Steuergeschenke gemacht wurden. Von diesen Geschenken haben sicher nicht IV-Rentner profitiert. Würde man diese nun bestrafen, spart man hier am falschen Ort.

NEIN – zur Sparmassnahme Gewässerrevitalisierung (Wassernutzungsgesetz)

Durch diese Massnahme sparen wir kein Geld ein. Wir nehmen uns aber die Möglichkeit Gewässer ernsthaft und fristgerecht zu revitalisieren.

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Es ist wichtig die Anzahl Organspenden zu erhöhen

Das Problem

In der Schweiz herrscht eine akute Knappheit an Spenderorganen. Laut Informationen von Swisstransplant warteten Ende 2010 über 1000 Personen auf ein Spenderorgan – so viel wie noch nie. Zwar gilt seit dem 1. Juli 2007 gesamtschweizerisch die “erweiterte Zustimmungslösung”, welche zwar einen Anstieg der Organspenden bewirkt, die Wartezeiten für Spenderorgane sind aber immer noch extrem lange. So wartete ein Patient im Jahre 2010 durchschnittlich 851 Tage auf eine passende Spenderniere.

Aktuelle Situation

Die aktuelle gesetzliche Situation bezüglich Organspenden ist im Artikel 8 des Transplantationsgesetzes festgelegt. Die wichtigsten Punkte in Kürze:

• Die Person muss vor dem Tod der Entnahme zustimmen.

• Falls keine dokumentierte Zustimmung vorliegt, wer-den die nächsten Angehörigen befragt ob ihnen eine Erklärung zur Spende bekannt ist.

• Ist keine Erklärung bekannt, so können seit Juli 2007 die Angehörigen für die verstorbene Person entscheiden.

• Die Erklärung zur Spende kann ab dem 16. Lebensjahr erfolgen.

Ein möglicher Lösungsvorschlag

Um die Menge an Spenderorganen zu maximieren und den Willen des Einzelnen bestmöglich zu schützen, wäre eine komplette Erfassung der Bereitschaft wün-schenswert. Dies kann am Kostengünstigsten realisiert werden, wenn die Daten in einem bereits existierenden System erfasst werden.

Ich fordere deshalb, dass

Krankenkassen die Frage nach der Bereitschaft zur Organspende in ihre Anmeldeformulare aufnehmen und diese Information den transplantierenden Instituten im Todesfall auf Anfrage sofort mitteilen dürfen. Man kann sogar soweit gehen, dass diese Information auf dem Krankenkassenkärtchen abgespeichert ist.

Diese einfache Lösung bedarf höchstens einer minimalen Gesetzesänderung, sondern lediglich der Bereitschaft der Krankenkassen, diese Änderung in den Anmeldeformularen vorzunehmen und ihre Datenbanken um ein Feld zu erweitern.

Die Einwilligung zur Weitergabe der Daten im Todesfall kann durch eine Unterschrift oder noch einfacher mittels einer Checkbox auf dem zu unterschreibenden Formular erfolgen. Ich hoffe, dass wir mit dieser Massnahme die Zahl der Organspenden weiter erhöhen können und somit zur Rettung vieler Leben etwas beitragen.

Organspenderausweise gibts übrigens in jeder Apotheke oder kann unter folgender Adresse ausgefüllt werden und ausgedruckt werden: http://www.swisstransplant.org/l1/organ-spendeausweis-spendekarte-spender-transplantation-empfaenger-national-online-ausfuellen.php

Falls ich gewählt werde (und auch sonst) setze ich mich für dieses Thema weiter ein!

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Wir können die Anzahl Organspenden verdoppeln!

Das Problem 

In der Schweiz herrscht eine akute Knappheit an Spenderorganen. Laut Informationen von Swisstransplant warteten Ende 2010 über 1000 Personen auf ein Spenderorgan – so viel wie noch nie. Zwar gilt seit dem 1. Juli 2007 gesamtschweizerisch die „erweiterte Zustimmungslösung“, welche zwar einen Anstieg der Organspenden bewirkt, die Wartezeiten für Spenderorgane sind aber immer noch extrem lange. So wartete ein Patient im Jahre 2010 durchschnittlich 851 Tage auf eine passende Spenderniere.

 

Aktuelle Situation 

Die aktuelle gesetzliche Situation bezüglich Organspen-den ist im Artikel 8 des Transplantationsgesetzes festgelegt. Die wichtigsten Punkte in Kürze:

• Die Person muss vor dem Tod der Entnahme zustimmen.

• Falls keine dokumentierte Zustimmung vorliegt, wer-den die nächsten Angehörigen befragt ob ihnen eine Erklärung zur Spende bekannt ist.

• Ist keine Erklärung bekannt, so können seit Juli 2007 die Angehörigen für die verstorbene Person entscheiden.

• Die Erklärung zur Spende kann ab dem 16. Lebensjahr erfolgen.

Zur Zeit ist eine Änderung des Gesetzes in Vernehmlassung, diese betrifft aber nicht die behandelte Problematik.

 

Unser Lösungsvorschlag 

Um die Menge an Spenderorganen zu maximieren und den Willen des Einzelnen bestmöglich zu schützen, wäre eine komplette Erfassung der Bereitschaft wün-schenswert. Dies kann am Kostengünstigsten realisiert werden, wenn die Daten in einem bereits existierenden System erfasst werden.

Die Jungen Grünliberalen des Kantons Aargau fordern deshalb, dass

Krankenkassen die Frage nach der Bereitschaft zur Organspende in ihre Anmeldeformulare aufnehmen und diese Information den transplantierenden Instituten im Todesfall auf Anfrage mitteilen dürfen. 

Diese einfache Lösung bedarf keiner Gesetzesänderung, sondern lediglich der Bereitschaft der Krankenkassen, diese Änderung in den Anmeldeformularen vorzunehmen und ihre Datenbanken um ein Feld zu erweitern.

Die Einwilligung zur Weitergabe der Daten im Todesfall kann durch eine Unterschrift oder noch einfacher mittels einer Checkbox auf dem zu unterschreibenden Formular erfolgen. Wir, die Jungen Grünliberalen des Kantons Aargau, hoffen, dass wir mit dieser Massnahme die Zahl der Organspenden weiter erhöhen können und somit zur Rettung vieler Leben beitragen.

Junge Grünliberale Aargau

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Mut zum Selbstbewusstsein

Ich setze mich für eine mutige und selbstbewusste Schweiz ein! Ich will mich für unser Land engagieren und stehe für eine Generation die sich den Herausforderungen der Zukunft stellt! Das heisst:

Nachhaltige Wirtschaftspolitik!

Unsere Unternehmen sind als Arbeitgeber und Steuerzahler das wirtschaftliche Herz unseres Landes. Das bedeutet attraktive Rahmenbedingungen für bestehende Unternehmen, Neugründungen und Neuansiedlung von Firmen. Den bestehenden Unternehmen sollen die Verwaltungen keine Steine in den Weg legen, sondern ihnen gegenüber effizient und als Dienstleister auftreten.

Visionäre Energie-, Umwelt- und Raumplanungspolitik!

Seien wir ehrlich: Wir können die Welt nicht aus der Schweiz aus retten – aber wir können dazu beitragen! Z.B. durch meinen Vorstoss in Künten eine Energiestadt zu werden, durch den gezielten Aufbau eines Kompetenzzentrums für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, durch klare Bevorzugung von Minergie-Bauten und einen starken öffentlichen Verkehr. Unser Ziel ist die 2000-Watt-Gesellschaft und zwar ohne neue Atomkraftwerke! Dafür mit erneuerbarer Energie, einem mittelfristigen Plan zum AKW-Ausstieg und neuen Arbeitsplätzen.

Bildung, Jugend und Sport!

Als Snowboardlehrer (J+S 3/Swiss Snowsports Aspirant) und Fussballtrainer (J+S / SFV C-Diplom) ist mir unsere Jugend und der Sport sehr wichtig. Sport verbindet Völker, fördert den Teamgeist und die Sozialkompetenz, stärkt Körper sowie Geist, und dient vielen als Lebensschule. Ich setze mich als Politiker dafür ein, dass die Möglichkeiten für jeden einzelnen Bürger Sport zu betreiben weiter verbessert werden und Sportvereine zum Beispiel durch regionale Sportkoordinatoren unterstützt werden. Als J+S-Leiter will ich der Jugend weiterhin ein Stück des „Spirit of Sport“ weitergeben. Des Weiteren fordere ich eine bedürfnissorientierte und zukunftsgerichtete Bildung.

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1. Mountain Cleaning Day in Saas Fee

Die Putz Fee von Saas Fee

Gestern durften ein Freund und ich am 1. Mountain Cleaning Day mit Gian Simmen, Nicolas Müller, Simon Schoch und weiteren Profisnowobaordern aus der „Szene“ in Saas Fee teilnehmen, um die Skipisten von Saas Fee zu reinigen. Es war ein spitzen Tag mit sonnigem Wetter und ca. 150 motivierten Leuten. Die meisten davon waren Schulkinder, welcher durch diese Aktion sensibilisiert wurden der Umwelt den nötigen Respekt entgegen zu bringen.

Es hat allen sehr viel Spass gemacht 1 Tonne Müll zusammen zu tragen. Ich freue mich schon heute auf das nächste Jahr und werde dann ganz viele Freunde dazu auffordern und einladen auch an diesem Event teilzunehmen!

Hier noch einige Fotos

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Festivitäten in Künten

Die Grünliberalen Rohrdorferberg bereicherten das 48 h Fest in Künten mit einem Heigoh Taxi.

Zum ersten Mal in der jungen Vereinsgeschichte der Grünliberalen Rohrdorferberg wurde ein Event in Künten organisiert. Die Grünliberalen wollten bewusst nicht stark politisieren und polarisieren und haben sich daher entschieden ein Heigoh Taxi Service anzubieten. Das Ziel war, mittels dieses Services, das Fest zu bereichern und Besucher auch aus den umliegenden Gemeinden einzuladen am Fest teilzunehmen.

Über 100 Personen haben schlussendlich das Heigoh Taxi genutzt. „Wir waren mit bis zu fünf Taxis von Mitternacht bis morgens um 5.30 Uhr unterwegs“, erläutert Dominik Peter, Geschäftsleitungsmitglied glp Aargau, „man darf also behaupten, dass wir das Fest für die Vereine wertschöpfend bereichert haben, da durch das Heigoh Taxi viele Personen länger blieben und diesen dadurch mehr Zeit zur Konsumation blieb.“

Die Nutzer des Heigoh Taxis waren zwischen 14 und 70 Jahren alt, hatten häufig keine ÖV-Verbindung mehr zu Verfügung um nachhause zu fahren oder wollten vor allem am Samstag wegen des Regens auch das Velo nicht mehr benutzen. Keiner der Taxibenützenden hatte jedoch gesagt, dass er wegen dieses Services das Auto stehen liess, vielmehr sind viele Festbesucher schon vorher zu Fuss oder mit dem ÖV an das Fest gekommen, um dann das Heigoh Taxi zu nutzen.

Während den Fahrten wurde häufig auch über Politik gesprochen, meistens wurden die hohen Managerlöhne, das Burka Verbot sowie die kommenden Abstimmungen im Kanton Aargau – bei welcher die glp die 3 x Ja Parole herausgegeben hat – als erste Themen erwähnt, welche die Bevölkerung beschäftigt. Die Grünliberalen danken allen Gästen und freuen sich nun auf die Festivitäten in Oberrohrdorf, bei welchen sie auch vertreten sind.

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Nein! zur Minarett Initiative

Meine erste Frage vorweg: Was ist das Ziel der Minarett Initiative?

Ich wundere mich sehr, wie die Verantwortlichen der Minarett Initiative argumentieren und wie schlecht Unterstützer einer solchen Initiative aufgeklärt sind. Victor Giaccobo hat in seiner Sendung „Giaccobo Müller“ relativ frech und taff erklärt, dass sich die Islamisten nicht in der Minarett befinden und sie kommen wohl auch nicht in die Schweiz, weil hier eventuell Minaretten gebaut werden können.

Ich glaube, dass viel weiter vorne begonnen werden muss. Eventuell müssen sich die Damen und Herren der SVP und der EDU kurz Zeit nehmen und sich mit dem Islam auseinandersetzen, bevor alle als „Islamisten“ bezeichnet werden. Muslime und Personen der islamischen Glaubensgemeinschaft sind keine Islamisten.

Islamisten sind Personen mit radikalen, fundamentalistischen Denkhaltungen. Genau so wie die christlichen Fundamentalisten, welche ich persönlich in einer westlichen Gesellschaft viel mehr verurteile, aufgrund dessen, dass sie hier geboren sind und unsere westliche Weltanschauung kennen sollten!
Im Weiteren bedeutet der Begriff „Allah“ nichts anderes als „Gott“ auf arabisch. Auch Christen in Ägypten nennen Gott beim arabischen Namen, Allah.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema. Braucht es eine Regelung, welche verbietet Minaretten zu bauen? Es ist eigentlich logisch, dass niemand mitten in die Berner Altstadt eine Minarett bauen kann, nur schon wegen unseren Baugesetzen und Bauverordnungen. Abgesehen davon, dass diese Gesetze jetzt schon sehr streng sind, (als Beispiel dienen hier die Vorschriften der Dorfkernzonen, welche es teilweise sogar verhindern, dass Solarzellen aufs Dach gestellt werden) müssen wir uns bewusst sein, dass wir als Volk die Religionsfreiheit respektieren wollen.

Sollten wir in unserer multikulturellen und grundsätzlich offenen Gesellschaft nicht jedem die Möglichkeit geben seine religiösen Freiheiten im Rahmen unserer westlichen Weltanschauung (Menschrecht, zwingendes Völkerrecht) und unserer Gesetze zu leben?

Wegen einer Minarett pilgern die Terroristen und Fundamentalisten nicht in die Schweiz, wohl dann eher wegen unserem Bankgeheimnis 😉

Ich bitte Sie daher, lassen Sie sich nicht beirren. Integration und Zusammenarbeit hilft uns viel mehr als die Augen zu verschliessen und über die „Islamisten“ zu fluchen.

Ich bin stolz auf unser direktdemokratisches System, ich bin stolz darauf in einem Land zu leben, in dem eine solche Mitbestimmungsmöglichkeit für die Bevölkerung besteht. Ein Minarett ist ein Bauwerk wie jedes andere, über dessen Bau in einem ordentlichen baurechtlichen Verfahren beschlossen werden soll. Die Minarett-Initiative will grundlegende Errungenschaften unseres toleranten, liberalen, demokratischen Staates aushebeln.

Grundrechte wie die Rechtsgleichheit, die Glaubens- und Gewissensfreiheit, aber auch die Eigentumsgarantie oder den Grundsatz der Verhältnismässigkeit werden dadurch gefährdet. Die Schweiz würde in ihrem Engagement gegen religiöse Diskriminierungen auf der Welt und in ihrem Engagement für die Menschenrechte unglaubwürdig. Ganz abgesehen von den möglichen Folgen für die Sicherheit der Schweiz, wenn sie international als islamophob wahrgenommen würde.

Wir brauchen, deshalb keine weitere Norm und schon gar kein weiterer Populismus gegen Ausländer, denn so findet eine Integration nicht statt.

Obama hat gestern mit seiner Rede dem Islam die Hand gereicht und will zusammen, gemeinsam diese Welt verbessern und prägen. Machen wir es auch so, denn nur zusammen kommen wir vorwärts und können etwas positives bewirken.

One world one vision!

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Danke „Stress“!

Lieber Andres Andrekson,

herzlichen Dank für Deine Arbeit und Dein Engagement für Minderheiten, die Umwelt und unsere Jugend hier in der Schweiz!

Dein Interview in der NY Times „In Quiet Switzerland, Outspoken Rapper Takes On the Far Right“ war logischerweise eine Folge von Deiner guten und notwendigen Arbeit. Klar provozierst Du, klar ist nicht immer alles politisch korrekt und klar eckst Du damit an. Trotzdem gefällt mir Deine Art und Dein Engagement…

Ich frage mich häufig, was will eine SVP in unserem Land? Sie schädigt es ausschliesslich! Kein Fortschritt, keine Integration, kein Umweltschutz, keine Zusammenarbeit – nur lauter Popolismus und häufig gegen Ausländer, weil sie keinen anderen Sündenbock finden und keine konstruktiven Lösungen haben.

Wenn ich durch Winterthur gehe und solche Kleber finde:

…dann bekomme ich schon Angst und ich könnte mich übergeben, zum einen frage ich mich, ob wir uns wieder in Richtung Nationalsozialismus bewegen und zum andern, ob die SVP nicht weiss, dass es Jugoslawien schon länger nicht mehr gibt!

Dann kommt aus der selben schäbigen Ecke die Argumente, dass Ausländer faul sind und nicht arbeiten, dummerweise stellt her Lüpold (SVP Aargau Präsident) aus Prinzip keine Ausländer an, weil seine Firma sonst keinen Erfolg hätte! Wo sollen dann Ausländer arbeiten Herr Lüpold?

hier der Print Screen dazu:

Ich glaube an unsere Demokratie, an unser Volk und an die Stärke unseres Landes und ich hoffe auf eine Zukunft in der nicht der SVP Popolismus regiert, sondern traditionelle Werte wie Anstand und Respekt gegenüber seinen Mitbürgern herrschen. Wir haben es uns nicht ausgesucht Schweizer zu sein, wir hatten Glück hier geboren zu werden und deshalb sind wir nichts bessers als jeder andere Mensch auf der ganzen Welt.

Ich finde Stress‘ Worte sehr schön:

My Switzerland sees its future in multiculturalism.
My Switzerland doesn’t see mosques and minarets as a threat.
My Switzerland is open, pro-European
And she doesn’t make a fuss about granting citizenship to foreigners.

Ich denke jedoch, dass wir schon heute in einer multikulturelle Gesellschaft leben. Das bedeutet nicht, dass wir andere Kulturen übernehmen müssen, aber dass wir diesen Kulturen Respekt entgegenbringen müssen.

An der ZHAW (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften) hat jeder Erasmus Student (Studenten aus dem Ausland für 1/2 bis 1 Jahr) einen Buddy (zu Deutsch Götti). Dieser Buddy hilft dem Austauschstudent sich hier zurecht zufinden und zeigt ihm von der Migros, über die SBB, über die Schweizer Kultur (von Pünktlichkeit bis Käse) im ersten Augenblick alles und dient bei Problemen auch als Anlaufstelle. Dadurch werden so einfach, ohne Kosten diese Personen innerhalb von Tagen integriert und es gibt nur wenige Konflikte, warum hat sich die Politik noch nicht so ein System überlegt für alle Ausländer – aber dann kommt wieder das politische Dilemma:“Als Politiker sollst Du nie Deine Probleme lösen, weil nachher wirst Du nicht mehr gewählt“.

Nochmals herzlichen Dank für Dein Engagement Stress, auch wenn Dich viele Politiker für gewaltverherrlichend und böse anschauen, ich finde Dich und Deine Musik kuhl!

Ps.: nicht alle von der SVP sind so unkonstruktiv, wie ich das hier beschreibe, doch leider kommt häufig immer wieder diese trötzeli Mentalität durch.

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Nein zur Abschaffung von Sport, Kultur und Sozialem

Seit über 70 Jahren leisten Schweizer Spielbanken, Lotterien und Wetten einen lebensnotwendigen Beitrag zur Förderung des gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Lebens unseres Landes. Einige Millionen Franken kommen Jahr für Jahr via Kantone dem Sport, der Kultur und dem sozialen Bereich zugute. Viele nicht Spitzensportler, viele Kinder und Jugendliche profitieren von diesem Geld, in dem die Fussballclubs, Jugendriegen aber auch Pfadi’s immer wieder Beiträge vom Kanton erhalten. Aber nicht nur diese Vereine und Institutionen profitieren, wir alle, als Volk und Gesellschaft können profitieren, denn Sport belebt Körper und Geist (nicht nur Red Bull). Ein gesundes vitales Volk hat folglich weniger Krankheitskosten und kann als Volkswirtschaft sicherlich auch mehr leisten.

Ich persönlich war drei Jahre als Juniorentrainer beim FC Bremgarten tätig und als Trainer war man froh, wenn der Verein neue Tore oder neue Bälle zu Verfügung stellen konnte, ohne, dass die Mitgliederbeiträge erhöht werden mussten. Eine solche Förderung des Breitensports, welche mindestens so wichtig ist für eine Gesellschaft – hinsichtlich des sozialen Austausches, sowie der Regeneration von Körper und Geist – darf kein Ende gesetzt werden.

Es darf nicht sein, dass ungesteuert und mit wirtschaftlichen Anreizen – nämlich zusätzlichen Gewinnen für die Loterien und Spielbanken – geworben wird und unsere Sozialkosten noch mehr steigen. Diese steigen dadurch, dass die AHV, in welche die ertragsabängigen Spielbankenabgaben fliessen, zu wenig unterstützt würden und es noch mehr Menschen der Spielsucht verfallen.

Warum braucht es die eidgenössische Volksinitiative „für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls“ überhaupt? Es ist tatsächlich so, dass momentan  fast alles funktioniert. Trotzdem gibt es wesentliche Probleme:

  • Es wird immer wieder Versucht diese Abgaben zu kürzen bzw. diesen aus sozialpolitischen Gründen (Schutz der Konsumenten vor der Spielsucht) geschützten Markt zu liberalisieren.
  • Schon jetzt fliesst v.a. das Geld, welches in Casinos erwirtschaftet wurde zu deren Aktioniären (häufig auch im Ausland) und zuwenig in die Schweizer Staatskasse. Dies ist nicht das Ziel des Art. 106 BV und war auch nicht im Sinne von Alt Bundesrat Stich (siehe Botschaft).
  • Es gibt keine klare Trennung der Kompetenzen zwischen Bund und Kantonen.

Deshalb stehe ich, als Sportler, Trainer, Snowboardlehrer, Jungpolitiker und in ferner Zukunft als Pensionierter hinter dieser Initiative und sage ja zur Jugend, ja zum Sport, ja zur Initiative für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls.

Zitat Adolf Ogi:“Freude herrscht!“

mehr Info’s unter http://www.gemeinwohl.ch/

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