Einwohnerratswahlen 2013 in Baden

Mein Kurzstatement für die Aargauerzeitung

bewerbungsfotoBaden ist. Bis vor kurzem gab es hier keine Partei, welche die Umwelt schützt und gleichzeitig die Unternehmen von Baden stärkt. Mit der Gründung der Grünliberalen konnten wir dies ändern. Ich wünsche mir für Baden, dass es nachhaltig weiter wächst und an überregionaler Wichtigkeit gewinnt. Dies geschieht mit der Verlängerung der geplanten Limmattalbahn, der Zusammenarbeit mit umliegenden Gemeinden, der Schaffung eines lokalen Qualitätslabels, um das Lädelisterben zu verhindern, sowie der Förderung von Selbstinitiative.

Was dies konkret bedeutet und wie meine Ideen aussehen, dürfen Sie gerne auch persönlich an den kommenden drei Samstagen am Marktstand neben der Bäckerei Moser in Baden mit mir diskutieren. Falls Sie mich schon jetzt für meeega super gut, sympathisch und fähig halten, danke ich Ihnen für Ihre Stimme(n).

Dominik Peter, 26 Jahre, MLaw

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1. August 2013 – Festansprache in Künten

Liebi Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebi Künterinne und Künter

Es isch für mich e grossi Ehr hüt vor Ihne die 1. August Ansprach halte z’döffe und Ihne mini Gedanke zum 1. August und zu eusem Land chönne mitzteile.

Es isch für mich s’erste Mal, dass ich so öbis döf und freu mich drum bsonders, dass ich ahgfragt worde bin. Da nöd jede Tag 1. August isch und dass mir die Red au glingt, hani politische Grössene und interessante Schwizer Schriftsteller, wie zum Bispiel em Adolf Ogi, em Christoph Blocher oder em Pedro Lenz, über dSchultere gluegt. Ich will das eifach vorus schicke, nöd das es denn heisst, ich hägi plagiert – guet Gmeind Chünte verleiht mir ja ken ETH Titel, aber trotzdem söttet Politiker generell biz ehrlicher werde und wenn mer sich a öbis guetem orientiert, denn chamer das ja au erwähne.

Aber zrug zum Wesentliche:

Hüt het dSchwiz nämli zum 722sten Mal Geburtstag.

Die meiste Länder hend noni soviel Geburtstäg gah.
Die meiste Länder sind no neuer als dSchwiz.
Die meiste Länder sind jünger als dSchwiz.
Die meiste Länder sind grösser als dSchwiz.
Die meiste Länder sind weniger rich als dSchwiz.
Die meiste Länder sind anderst als dSchwiz.
Die meiste Länder sind eus fremder als dSchwiz.

Um nöd z’vergesse, dass mir Schwizer sind, dass nur Schwizer Schwizer sind und dSchwiz dSchwiiz isch, fiiret mir de 1. August, euse Nationalfiiertig.

D’Schwiz, wo hüt Geburtstag hed, isch wenn mers gnau ahluegt eigentlich nüt anders als en Idee. dSchwiiz isch dIdee vo Lüüt, vo de alte Eidgenosse, wo sich zäme da händ und gseit hend „miteinand gaht’s besser als gegenenand“. D’Schwiiz isch en idee; D’Schwiiz hed kein andere Existenzgrund; dSchwiz hed ke geografischi Logik; dSchwiz hed kei ethnografischi Logik; dSchwiz isch usere Idee entstande: Us de eifache Idee, mer will zunenand luege und enand helfe.

Us dere Idee isch eusi Heimat entstande.

Für mich isch de 1. August drum de Geburtstag vo minere Heimat. Heimat isch für mich döt, wo ich mini Familie und mini Fründe ha. Wo ich verstande werde (oder mängisch au nöd J). Wo ich mich wohl fühle. Wo ich mich sicher fühle. Wo ich mitbestimmen döf.

Mini Heimat isch d’Schwiz, de Kanton Aargau und sicher au Künten, wo ich ufgwachse bin, und drum wünsch ich Ihne nur s’Beste zum 1. August 2013.

Hüt isch en Tag vo de Dankbarkeit. 

Mir blicket zrugg uf meh als anderthalb Jahrhundert vomene Leben in Frieden und Freiheit; mir gönd sogar soweit, dass drüber abgestimmt wird, ob die Dienstpflicht abgeschafft werde söll. Ich finde eher, mer sött sMilitär au für d’Fraue obligatorisch mache. Das ist aber en anderi Idee.

Trotzdem Freii meinigsüsserig, frei denke, frei rede, frei handle, frei drüber urteile was eine seit oder ebe grad nöd seit, das isch Tradition, das isch Schwiizer Tradition, das isch eusi Kultur, das isch Schwizerisch.

Drum isch hüt au en Tag vom Stolz. 

Mir blicket mit Stolz zrugg uf meh als anderthalb Jahrhundert demokratischi Tradition.

Trotz dere demokratischer Tradition, trotz Bundesverfassung, trotz Zusammenhalt, trotz Freiheit gits leider immer no Lüüt, wo ihri Gier und ihre Egoismus, die saubere Hömli, die subere Autos und die subere Vorgärtli mit Schweizer sii verwechslet.

D’Idee „mitenand gahts besser als gegenand“ isch Schwizerisch. Viellicht sogar patriotisch, aber patriotisch imene positive Sinn.

Patriotisch sii, heisst das Land, d’Landschaft und dLüüt vo dem Land gern zha. sLand gern ha mit de Idee’e wo idem Land entstönd. Wenn mer es Land gern hed, treit mer im Land au Sorg. Das heisst, mer chan und döf s’Sorg geh im Land nöd eifach ad Polizei, d’Lehrer, an Bundesrat oder irgendwelche Milliardäre am Züri Berg delegiere. Nei, jede vo eus muess dEigeverantwortig und dVerwantwortig für’s Land selber wahrneh.

So isch zum Bispiel us de Idee Energiestadt Künte, en guete Schwizer Kompromiss worde: Nämli d’Energie – Kommission Künte, wo schlagchräftig scho einzelni Projekt zäme mit em Gmeindrat hed chönne umsetze und minere meinig nah en Kompromiss isch, wo für alli passt und sOptimum useholt. Und da druf döfet mir als Dorf au stolz sii.

Hüt isch aber au en Tag vo de Zueversicht.

Mir blicket uf wichtigi politische Entscheidige ide Schwiz segs im Finanzsektor, Steuerabkommen, Flughafenproblematiken, Autobahnvignette, Gesundheitspolitik, die Frage, ob Homosexuelle heirate döfet, wo und wie wämmer eusi Energie produziere und verbrauche, döfet Chind ide Schuel es Chopftuech träge, söll mer dChind mit em Auto id Schuel fahre oder wärs viellicht nöd gschider, wenn dChind die 500 – 1000 m selbständig id Schuel laufet? Aber au d’Frag vo de Zuwanderung isch sicher nöd ds’unterschätze.

Die Schwiz ist gerüstet für die Herausforderige. Die Schweizerinnen und Schweizer sind bereit neui Idee’e z’entwickle und trotzdem alti wichtigi Traditione und Tugende nöd zvergesse. Eusi vier Kulturen, eusi vier Sprachregionen, eusi 26 Kantön, eusi 2500 Gmeinde bewieset immer wieder de Wille, enande zuezlose, ufeinander zuezgah, s’Gemeinsame über s’Trennende d’stelle.  Das macht euses Land au us. Das macht eusi Willensnation us. das isch dSchwizer Idee und füehrt zu de guete Schwiizer Kompromiss.

Das macht aber auch den typischen Künter us, wo im Schulvertrag zum Beispiel zuegstimmt hed, im Gegensatz zum Stetter (wos viellicht glich no macht). Das isch aber au weder en anderi Idee.

De Schwiz gaht’s richtig, richtig guet und mir hend es Glück i somene Land chönne dslebe, wo jede wo will, cha schaffe, wo jede es Dach überem Chopf hed, wos gnueg Esse gid, wo jede id Schuel döf und wo Fraue und Manne glichviel Wert sind. Gerade drum möcht ich de Dankbarkeit, im Stolz und de Zuversicht öbis Vierts biifüege: Hüt isch au en Tag vom Träume!

Ich träume vonere Schwiz, wo jede Bürger sini Wünsch und Idee chan verwürkliche. Ich träume vonere Schwiz, wo sich ide Welt und in Europa meh ihbringt und ihri Positione stärker verträte tuet. Ich träume vonere Schwiz, wo es Vorbild für anderi Länder isch und villicht sogar, so de eint oder ander Chrieg no wird verhindere. Ich träume aber au vonere Schwiz, wo sich usschliesslich mit erneuerbaren Energien selber versorgen kann. Ich träume vonere Schweiz, wo a de Idee festhaltet „miteinand gaht’s besser als gegenenand“.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ich lade Sie ih, mit mir z’träume und die Träum wahrwerde ds’lah! Und nemet Sie d’Idee vo eusne alte Eidgenosse „mitenand gahts besser als gegenand“ fürs kommende Jahr mithei.

Ich ha dsdanke, denn danke isch au Schwizerisch, danke für dUfmerksamkeit Und danke fürs zuelose. Ich wünsche Ihne vo ganzem Herze no es schöns Fescht!

Merci viel Mal!

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Künten wird kurzfristig wohl nicht Energiestadt und nimmt trotzdem eine regionale Vorbildsfunktion ein

Vor etwas mehr als einem Jahr hat Dominik Peter im Namen der Grünliberalen an der Gemeindeversammlung gefordert „Künten soll Energiestadt“ werden. Der Gemeinderat war nicht glücklich über eine solche Forderung und fühlte sich dadurch in Bedrängnis. Nach der Rede von Dominik Peter, in welcher er den Gemeinderat ziemlich in Frage stellte, folgte eine zehnminütige Präsentation, in welcher der Gemeinderat aufzeigte was er für die Umwelt in Künten schon alles getan hat bzw. noch tun möchte. Über den Antrag von Dominik Peter wurde abgestimmt und es geschah das, was niemand erwartet hätte – Unentschieden – der parteilose Gemeindeammann, Werner Fischer, welcher sich notabene enthalten hatte, musste in der Folge einen Stichentscheid fällen. Er fiel keinen Stichentscheid, sondern machte einen Gegenvorschlag:

Gründen wir eine Energiekommission und arbeiten an konkreten Projekten. Dies wurde vom Antragssteller, Dominik Peter, dankend akzeptiert und seither arbeitet man aktiv mit der Gemeinde zusammen:

Auf das neue Gemeindehaus wird eine Solaranlage gebaut, in die Finanzplanung 2014 wurde Geld zurückgelegt um den Weg unterhalb des Schulhauses in Richtung Chuehweid/Sulz endlich zu beleuchten und zwar mit einer LED-Beleuchtung. Gleichzeitig prüft die Energiekommission, ob es Sinn macht sämtliche Strassenlampen durch LED-Leuchten zu ersetzen, d.h. konkret wie viel Energie und Steuergeld für den elektrischen Strom und die Wartung durch eine solche Massnahme gespart werden kann und wie viel diese Investition kosten wird. Des Weiteren wird sich die Energiekommission am Dorffest 2013, bei dem das neue Gemeindezentrum eingeweiht wird, präsentieren. Zur Zeit ist man für dieses Dorffest im Gespräch mit dem Kanton, dem regionalen Gewerbeverein und weiteren Partnern, welche die Energiekommission unterstützen können, um der Bevölkerung auf zu zeigen, wie einfach es ist Energie effizienter zu nutzen ohne wirtschaftliche oder qualitative Einbussen zu machen. Der Kanton hat bei der Anfrage der Gemeinde Künten ein grosses Lob ausgesprochen, dass es eine Energiekommission gibt, welche sich so aktiv am Dorfleben engagiert, sei vorbildlich. Auch das es Fussballtore auf der Schulspielwiese gibt, war eine Idee aus den Reihen der Energiekommission.

In Künten, in welcher nur zwei Parteien aktiv sind, d.h. die SVP und die Grünliberalen, wird man als Grünliberaler nicht mehr als exotisches grünes Pflänzchen belächelt, sondern als kompetenter und realistischer Partner, welcher wirtschaftliche Ziele umweltbewusst und nachhaltig unter einen Hut bringt, wahrgenommen. Es hat aber den mutigen Vorschlag gebraucht, um den SVP-dominierten Gemeinderat wachzurütteln und es wäre ohne den guten Gegenvorschlag seitens des Gemeindeammanns nicht so schnell soweit gekommen. Wir werden sehen, wie die Geschichte „Energiestadt Künten“ weitergeht und hoffen, dass bei den Grossratswahlen 2012 mehr als 10% der Künter grünliberal wählen.

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Ich freue mich auf das Stadtfest Baden…

… und werde sicher am ein oder andern Abend unpolitisch dort anzutreffen sein. 🙂

Zehn gesponnene Tage: Unter dem Motto «Geschichten schichten» gewährt Baden mehr als einen Blick hinter die Kulissen. Baden zeigt Mut und lässt sich in die Karten schauen. Das Stadtfest richtet an: nicht mit der grossen Kelle, aber mit wachem Auge und spitzer Zunge.

Ein Fest für Geniesserinnen und Geniesser, für alle, die sich für die Schichten der Geschichten interessieren. Das Alter spielt dabei keine Rolle.

http://www.stadtfest-baden.ch

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Junge dürfen politisch nicht ausgegrenzt werden!

Die grossen bürgerlichen Parteien, FDP, SVP und CVP wollen im Kanton Aargau das erst seit einem Wahlgang geltende Grossratswahlgesetz mit einem Quorum von 5% versehen. Dies mit der Absicht, kleine Parteien vom parlamentarischen Mitwirken auszugrenzen. Dabei schiessen diese drei Parteien masslos über ihr Ziel hinaus und nehmen den Jungparteien die Möglichkeit selbständig mit realistischen Chancen an den Grossratswahlen teilzunehmen.

Das Quorum, das vorsieht, dass eine Partei in mindestens einem der elf Aargauer Bezirke einen Wähleranteil von 5% erreichen muss, führt dazu, dass viele Stimmen unwirksam werden. Neu würde es fast Fraktionsstärke brauchen, um überhaupt in den 140-Köpfigen Rat gewählt zu werden.

Zur Zeit reichen 0.7% Wähleranteil im ganzen Kanton für einen Sitz einer Jungpartei

Mit dem heutigen Wahlsystem können Jungparteien mit guter Chance auf Wahlerfolg an den Grossratswahlen teilnehmen. Mit der Einführung eines Quorums würde den Jungparteien diese Möglichkeit genommen, da diese einen ähnlich hohen Wähleranteil haben, wie die Gruppierungen, die mit der Änderung des Wahlgesetzes nun aus dem Parlament vertrieben werden sollen. Es ist besser Jugendliche für die Politik zu gewinnen, als sie durch zusätzliche Hürden davon fernzuhalten. Demzufolge ist der Vorstoss seitens der FDP nicht nur undemokratisch, sondern auch zutiefst unliberal. Aus diesem Grund wehren sich die Jungen Partei Vertreter gegen die Einführung des ungerechten und undemokratischen Quorums.

Mildere Massnahmen

Um den Parlamentsbetrieb effizienter zu gestalten, darf nicht das Wahlgesetz, welches die Demokratie in unserem Kanton garantiert, geändert werden, sondern soll das Geschäftsverkehrsgesetz des Grossenrats (GVG) geändert werden. So könnte zum Beispiel eine Kollektivunterschrift zu Zweien für sämtliche parlamentarische Vorstösse erforderlich gemacht werden. Dadurch sind die Parlamentarier gezwungen ihre Vorstösse so zu formulieren, dass sie von mindestens einer weiteren Person mitgetragen wird. Dies ist heute häufig heute schon der Fall.

Hier gehts zur Medienmitteilung des Komittees

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Künten soll Energiestadt werden: Rede von Dominik Peter an der Gemeindeversammlung

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner aus Künten
Sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderat
Geschätzte Medienschaffende
Sehr geehrter Herr Gemeindeammann

Besten Dank, dass Sie mir die Möglichkeit geben, meinen Vorschlag „Künten soll Energiestadt werden“ der Gemeindeversammlung zu unterbreiten.

In den folgenden 8 bis 10 Minuten möchte ich ihnen kurz erläutern was eine Energiestadt ist, was sie unserem Dorf bringt und warum wir eine Energiestadt werden sollen.

Was ist eine Energiestadt?

Hinter dem Label «Energiestadt» steht der Trägerverein von EnergieSchweiz, dem Programm für Energieffizienz und erneuerbare Energien des Bundes. Es vergibt für «realisierte oder beschlossene ausgesuchte energiepolitische Massnahmen» ihr Qualitätszeichen/Label «Energiestadt» vergeben. Das Label anerkennt eine ergebnisorientierte und konsequente Energiepolitik und hat das Ziel unser Klima zu schützen.

Hand auf’s Herz: Wir werden die Welt und das Klima nicht von Künten ja sogar nicht einmal von der Schweiz aus retten – aber wir können einen Beitrag dazu leisten und müssen unsere Verantwortung wahrnehmen, um unsere Energieversorgung nachhaltig zu sichern.

Jetzt um so mehr, wo der Bundesrat und gestern sogar die Aargauer Regierung einen AKW Ausstieg unterstützen.

Jetzt brauchen wir Lösungen für morgen

und jetzt müssen wir einen Grundstein für die „energetische“ Zukunft unserer Gemeinde legen!

Ganz nach dem Motto: „global denken, lokal handeln!“

Sind wir mit den Grünliberalen Rohrdorferberg zum Schluss gekommen, dass wir zuerst eine ganzheitliche Analyse benötigen, uns Energieziele setzen müssen, realistische Massnahmen bestimmen, wie wir diese Ziele erreichen können und diese Ziele wiederum regelmässig kontrollieren.

Genau das setzt die Energiestadt um.

Wenn Sie heute Ja zur Energiestadt sagen, würde das bedeuten: Dass der Gemeinderat mit den Beratern von Energiestadt kontakt aufnehmen müsste und das Geschäft bis zur nächsten GV näher prüfen. Bei einem „Ja“ dann im November: melden wir uns beim Trägerverein Energiestadt an, wir erhalten professionelle Hilfe, Ideen und Wissen. Wir machen eine ganzheitliche Analyse; legen auf die Gemeinde ausgerichtete Massnahmen fest. Wenn wir die Hälfte der für unsere Gemeinde möglichen Massnahmen umgesetzt  bzw. beschlossen haben, erhalten wir das Zertifikat Energiestadt.

Zu den Massnahmen: Es gibt ein Massnahmenkatalog mit 87 verschieden Punkten. Dort steht zum Beispiel „Formulieren Sie ein Energie Leitbild“. Das ist natürlich sehr offen und gibt dem Gemeinderat die nötige Freiheit, um das Konzept effektiv auf Künten abzustimmen. Von mir aus kann der Gemeinderat aber auch das Ausarbeiten der einzelnen Massnahmen an eine Gruppe von interessierten Einwohnern sog. Kommission delegieren. Es muss aber zwingend ein Gemeinderat eine Gemeinderätin in dieser Gruppe beisitzen, um die Umsetzung der Massnahmen zu gewährleisten. Schlussendlich geht es darum die optimalsten Massnahmen für Künten zu finden. Das soll nicht heissen, dass die Mitarbeiter vom Gemeindeamt im Winter frieren müssen, nein, das soll heissen, dass wir uns Gedanken machen wollen, wie wir in Zukunft unser Zusammenleben gestalten möchten und wo es Möglichkeiten gibt – ganz einfach Energie ein zu sparen!

Zum Nutzen:

  • Künten trägt einen Teil zum Weg zur 2000 Watt Gesellschaft bei und nimmt seine Eigenverantwortung und seine Vorbildsfunktion als Gemeinde wahr!
  • Wir machen uns heute schon Gedanken, wie wir ohne AKW’s auskommen wollen!
  • Standort Attraktivität wird gefördert. Nicht nur dank Label, sondern auch dank Massnahmen. Welche eine Steigerung der Lebensqualität für alle!
  • Mehr Arbeitsplätze in der Region.
  • Nachhaltigkeit erhält grösseren Stellenwert in der Gemeinde
  • Effizienter Energieverbrauch heisst auch tiefere Gemeinkosten – folge langfristig tiefere Steuern

Wir haben nun die Wahl liebe Küntnerinnen und Küntner: heute für morgen handeln, unserem Dorf Attraktivität und Zukunft schenken; oder weiter schlafen uns irgendeine Lösung,  welche viel teurer, weniger attraktiv und nicht auf Künten abgestimmt ist irgendwann vom Kanton aufzwingen zu lassen.

Daher stelle ich der Gemeindeversammlung heute am 17. Juni 2011 überweisungsantrag an den Gemeinderat:

Der Gemeinderat sei anzuweisen die politische Gemeinde Künten als Mitglied des Trägervereins Energiestadt Schweiz anzumelden und das Angebot für Einsteiger: „Partner auf dem Weg“, welches Gemeinden Schritt für Schritt hin zum Label Energiestadt führt möglichst umfangreich zu nutzen und bedarfsgerecht umzusetzen.

Was soll das Kosten:

Die Jahresmitgliedschaft für eine Gemeinde bis  2000 bis Einwohner beläuft sich auf CHF 1000.-; In diesen 1000 Franken pro Jahr ist ein Unterstützungsbeitrag von CHF 1250.- für einen Energieberater und weitere Dienstleistungen enthalten. Unter dem Strich gewinnt Künten neben Attraktivität, wertvolle Informationen auch an Lebensqualität. Die einzelnen Massnahmen sind natürlich noch nicht enthalten, je nach Massnahme können weitere Kosten hinzukommen, unsere Gemeinde kann mit innovativen Ideen auch Geld verdienen zum Beispiel als Investor in eine Solaranlage auf dem Schulhausdach.

Die einzelnen Ausgaben müssen nicht auf einmal getätigt werden, sondern sollen im Rahmen der Finanzplanung ins Budget einfliessen und müssen den technischen Entwicklungen gerecht werden. Dieses und die vorher genannten Beispiele sind nur Ideen von möglichen Massnahmen.

Es liegt am Willen der heutigen Gemeindeversammlung, ob der Gemeinderat dieses Geschäft näher zu prüfen. Je besser der Gemeinderat oder die vom Gemeinderat eingesetzte Energiegruppe dann arbeiten wird, desto mehr profitieren die Einwohner von Künten!

Wir schützen das Klima, steigern gleichzeitig unsere Lebensqualität, sparen nachhaltig Geld und dürfen uns „Energiestadt“ nennen. Was wollen wir mehr?

Ich weiss natürlich schon das Künten ein Dorf ist und „Stadt“ hoch gegriffen ist, aber seinen wir ehrlich, was die Stetter können, können wir Künter schon lange 🙂

Liebe Künter, wir müssen, wollen und können Verantwortung für unsere Energiepolitik übernehmen! Und deshalb bitte ich Sie diesen Vorschlag zu unterstützen!

Herzlichen Dank!

 

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Mut zum Selbstbewusstsein

Ich setze mich für eine mutige und selbstbewusste Schweiz ein! Ich will mich für unser Land engagieren und stehe für eine Generation die sich den Herausforderungen der Zukunft stellt! Das heisst:

Nachhaltige Wirtschaftspolitik!

Unsere Unternehmen sind als Arbeitgeber und Steuerzahler das wirtschaftliche Herz unseres Landes. Das bedeutet attraktive Rahmenbedingungen für bestehende Unternehmen, Neugründungen und Neuansiedlung von Firmen. Den bestehenden Unternehmen sollen die Verwaltungen keine Steine in den Weg legen, sondern ihnen gegenüber effizient und als Dienstleister auftreten.

Visionäre Energie-, Umwelt- und Raumplanungspolitik!

Seien wir ehrlich: Wir können die Welt nicht aus der Schweiz aus retten – aber wir können dazu beitragen! Z.B. durch meinen Vorstoss in Künten eine Energiestadt zu werden, durch den gezielten Aufbau eines Kompetenzzentrums für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, durch klare Bevorzugung von Minergie-Bauten und einen starken öffentlichen Verkehr. Unser Ziel ist die 2000-Watt-Gesellschaft und zwar ohne neue Atomkraftwerke! Dafür mit erneuerbarer Energie, einem mittelfristigen Plan zum AKW-Ausstieg und neuen Arbeitsplätzen.

Bildung, Jugend und Sport!

Als Snowboardlehrer (J+S 3/Swiss Snowsports Aspirant) und Fussballtrainer (J+S / SFV C-Diplom) ist mir unsere Jugend und der Sport sehr wichtig. Sport verbindet Völker, fördert den Teamgeist und die Sozialkompetenz, stärkt Körper sowie Geist, und dient vielen als Lebensschule. Ich setze mich als Politiker dafür ein, dass die Möglichkeiten für jeden einzelnen Bürger Sport zu betreiben weiter verbessert werden und Sportvereine zum Beispiel durch regionale Sportkoordinatoren unterstützt werden. Als J+S-Leiter will ich der Jugend weiterhin ein Stück des „Spirit of Sport“ weitergeben. Des Weiteren fordere ich eine bedürfnissorientierte und zukunftsgerichtete Bildung.

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Künten soll eine Energiestadt werden!

Die Grünliberale Partei Rohrdorferberg will nicht mehr länger warten bis die Gemeinde Künten „ökologischer“ wird. Daher hatte man verschiedene Möglichkeiten geprüft, wie dies am besten umgesetzt werden kann. Der Ansatz eine Energiestadt zu werden ist ein ganzheitlicher und verschafft der Gemeinde als erstes einen Überblick, wo Energie effizienter verwendet werden kann, gibt ihr ein Leitbild und zeigt auf wo Potential steckt die Gemeinde für ihre Einwohner attraktiver zu gestalten.

Als besonderen Vorteil erachten die Grünliberalen Rohrdorferberg, dass von verschiedensten Massnahmen, die zur Wahl stehen, nur die für die Gemeinde geeignetsten durch den Gemeinderat oder dessen Energiegruppe selbständig gewählt werden und die Massnahmen folglich eine hohe Akzeptanz geniessen, weil sie auf die Gemeinde abgestimmt sind. Auch gibt er der Gemeinde einen nachhaltigen Mehrwert zurück in dem sie ein Label erhält und sich bei erfolgreicher Umset-zung der Massnahmen als Energiestadt bezeichnen darf. Die entsprechenden Massnahmen werden Künten sicher prägen und ihr neben dem ökologischen Vorteil auch ein ökonomischer Nutzen bringen und die Attraktivität des Dorfes nachhaltig steigern.

Der Wortlaut des Vorschlages von Dominik Peter lautet wie folgt:
„Der Gemeinderat sei anzuweisen die politische Gemeinde Künten als Mitglied des Trägervereins Energiestadt Schweiz anzumelden und das Angebot für Einsteiger: „Partner auf dem Weg“, welches Gemeinden Schritt für Schritt hin zum Label Energiestadt führt möglichst umfangreich zu nutzen und bedarfsgerecht umzusetzen.”

Dominik Peter geht davon aus, dass ein solcher Vorschlag mehrheitsfähig ist und viel mehr bringt, als einzelne Vorschlä-ge, welche kein klares Leitbild verfolgen. Auch erhofft sich Dominik Peter, dass der Gemeinderat das Projekt vorantreibt und eine Energiegruppe ins Leben ruft, welche zusammen mit dem Energieberater von Energiestadt die geeignetsten Massnahmen für Künten finden und umsetzen.
Es ist nicht auszuschliessen, dass weitere Vorschläge in den Gemeinden am Rohrdorferberg dazu kommen, um eine regi-onale Energiestadt Zusammenarbeit zu fokussieren.

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Umfahrung Mellingen – no go!

Warum soll jemand aus Zofingen, Kulm, Muri oder Zurzach an dieser Abstimmung überhaupt teilnehmen? Liebe Mitbürger es ist auch Ihr Steuergeld, das hier für einen unsinnigen zweiten Abschnitt der Umfahrung ausgegeben wird! Der zweite Abschnitt kostet mehr als 11,7 Millionen Franken. Also ich wüsste ziemlich viel damit anzufangen, aber ganz sicher nicht ein eidgenössisch geschütztes Naturschutzgebiet zu pflastern oder durch ein Sport- und Erholungsraum eine riesen Strasse bauen.
Also stimme ich zu diesem Projekt nein und warte halt noch ein halbes Jahr länger bis ein regional durchdachter Vorschlag dem Grossenrat unterbreitet wird; zum Beispiel nur Teil 1 oder Umfahrung Mägenwil und Fislisbach verknüpfen und nehme zur Kenntnis, dass wegen einigen Politikern, die hier ein Päckli durch zwingen wollen, einmal mehr unsinnig Geld ausgegeben wird.

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