#Bildungsküche

Liebe Grünliberale, liebe Sympathisantinnen und Sympathisanten

Heute vor einem Monat wurde ich im Grossen Rat des Kantons Aargau vereidigt und darf in der BKS-Kommission (Bildung, Kultur und Sport) tätig werden. Dementsprechend können wir nun gemeinsam den Aargau bewegen und vorwärts bringen.

Für die kommenden vier Jahre stellen sich wichtige bildungspolitische Fragen. Es geht dabei nicht nur um den Lehrplan 21, ob und wie er umgesetzt werden soll, sondern auch um das Stipendienwesen, die Fachhochschule, neue Schulstandorte und Gebäude. Aber auch in den Bereichen Sport – hier würde ich mir zum Beispiel ein regionales Sportzentrum für das Kelleramt wünschen – und Kultur – hier geht es vor allem um die Verteilung der Fördermittel – stellen sich zentrale Fragen.

Ich denke aber, dass wir uns als Partei gerade im Bildungsbereich noch besser positionieren, profilieren und engagieren könnten, wenn wir eine klare Vision haben und daraus Vorstösse herausarbeiten. Ich möchte daher mit einer Gruppe bildungsinteressierter Leute (damit ist jeder der sich angesprochen fühlt gemeint sowie die heutigen Mitglieder der Fachgruppe Bildung) unsere bildungspolitische Vision erarbeiten. Weiter sollen dabei auch Probleme aufgedeckt werden, welche heute bestehen, und diese Probleme sollen direkt in Vorstösse umgewandelt werden, welche wir dann im Laufe der kommenden vier Jahre bringen werden.

Ähnlich wie das glp lab möchte ich mit einer Ideenküche starten, danach im Rahmen eines Expertentreffens die Vorschläge analysieren, zu einer Formel bringen und mit einzelnen Projektgruppen die Ideen jeweils zu einem Politprodukt umsetzen und als Vorstoss im Parlament oder als Volksinitiative bringen.

Ein Beispiel welches mir gerade im Kopf herumschwirrt, ist die Frage, weshalb der Aargau kein Langzeit-Gymnasium resp. Schnellzugklassen hat und unsere Schüler trotz der verlängerten Schulzeit nicht besser an der ETH abschneiden? Wenn nur 10% der Schüler etwas schneller durch die obligaten Schuljahre kommen würden, hätten wir viel Geld gespart resp. sinnvoller investiert.

Es würde mich daher freuen, wenn sich möglichst viele von euch an unserem bildungspolitischen Event beteiligen. Bitte meldet euch bei Interesse direkt bei mir (per E-Mail bis spätestens 21. Februar 2017), damit ich dann einen geeigneten Raum und ein gemeinsames Datum finden kann.

Nichtsdestotrotz bitte ich euch nochmals eindringlich, bei der Bildungsinitiative NEIN zu stimmen. Ein bildungspolitischer Alleingang des Kantons Aargau wäre ein super GAU.

Es sei an dieser Stelle auch noch erwähnt, dass jedes Mitglied unabhängig der Mitarbeit in der Fachgruppe Bildung jederzeit herzlich eingeladen ist, bei mir Fragen, Ideen, Rückmeldungen und Kritik anzubringen.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Herzliche Grüsse

Dominik Peter

dominik.peter@grunliberale.ch

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Wahlkampf vorbei, Studium im Endspurt, wie weiter?

Liebe Leser

Der Wahlkampf ist durch, am 10. Dezember 2012 gebe ich hoffentlich meine Masterarbeit an der Uni Neuchâtel ab; und dann? Wie geht’s weiter?

Ich nutze die Zeit nach dem Studium und habe meine Teilzeitstelle gekündigt und verreise für 3.5 Monate mit meinem Mitbewohner, Dani, nach Kanada, um dort als Ski- und Snowboardlehrer tätig zu sein, meine Englisch Kenntnisse weiter zu verbessern, Ausland Erfahrung zu sammeln und einfach mal 3 Monate lang keinen Termin in meinem Kalender einzutragen 🙂 sowie Kraft und Energie für neue Projekte zu tanken.

Gleichzeitig bin ich mich momentan sehr fleissig am bewerben, um nach der Reise einen guten Einstieg ins Vollzeit-Berufsleben zu finden.

Unsere Wohnung haben wir während dieser Zeit untervermietet und die Post ist auch schon fast umgeleitet. Allfällige Rechnungen und meine Fanpost 🙂 werden von meiner Mama gelesen, seit also nett zu ihr.

Gerne halte ich euch mit meinem Blog auf dem Laufenden. Hier könnt ihr lesen, was wir in Vancouver – genauer in Cypress Mountain – so tun und lassen, wo wir wohnen und was es dort zu sehen gibt. Ich freue mich, wenn ihr wieder einmal vorbei schaut.

Übrigens wir sind am 29. März 2013 auch schon wieder zurück. Ich werde euch sicher sehr vermissen.

See you soon

Dominik

 

Ps.: Auf dem Foto seht ihr die Piste von Cypress Mountain von der man direkt auf das Meer blicken kann.

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Mut zum Selbstbewusstsein

Ich setze mich für eine mutige und selbstbewusste Schweiz ein! Ich will mich für unser Land engagieren und stehe für eine Generation die sich den Herausforderungen der Zukunft stellt! Das heisst:

Nachhaltige Wirtschaftspolitik!

Unsere Unternehmen sind als Arbeitgeber und Steuerzahler das wirtschaftliche Herz unseres Landes. Das bedeutet attraktive Rahmenbedingungen für bestehende Unternehmen, Neugründungen und Neuansiedlung von Firmen. Den bestehenden Unternehmen sollen die Verwaltungen keine Steine in den Weg legen, sondern ihnen gegenüber effizient und als Dienstleister auftreten.

Visionäre Energie-, Umwelt- und Raumplanungspolitik!

Seien wir ehrlich: Wir können die Welt nicht aus der Schweiz aus retten – aber wir können dazu beitragen! Z.B. durch meinen Vorstoss in Künten eine Energiestadt zu werden, durch den gezielten Aufbau eines Kompetenzzentrums für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, durch klare Bevorzugung von Minergie-Bauten und einen starken öffentlichen Verkehr. Unser Ziel ist die 2000-Watt-Gesellschaft und zwar ohne neue Atomkraftwerke! Dafür mit erneuerbarer Energie, einem mittelfristigen Plan zum AKW-Ausstieg und neuen Arbeitsplätzen.

Bildung, Jugend und Sport!

Als Snowboardlehrer (J+S 3/Swiss Snowsports Aspirant) und Fussballtrainer (J+S / SFV C-Diplom) ist mir unsere Jugend und der Sport sehr wichtig. Sport verbindet Völker, fördert den Teamgeist und die Sozialkompetenz, stärkt Körper sowie Geist, und dient vielen als Lebensschule. Ich setze mich als Politiker dafür ein, dass die Möglichkeiten für jeden einzelnen Bürger Sport zu betreiben weiter verbessert werden und Sportvereine zum Beispiel durch regionale Sportkoordinatoren unterstützt werden. Als J+S-Leiter will ich der Jugend weiterhin ein Stück des „Spirit of Sport“ weitergeben. Des Weiteren fordere ich eine bedürfnissorientierte und zukunftsgerichtete Bildung.

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Umfahrung Mellingen – no go!

Warum soll jemand aus Zofingen, Kulm, Muri oder Zurzach an dieser Abstimmung überhaupt teilnehmen? Liebe Mitbürger es ist auch Ihr Steuergeld, das hier für einen unsinnigen zweiten Abschnitt der Umfahrung ausgegeben wird! Der zweite Abschnitt kostet mehr als 11,7 Millionen Franken. Also ich wüsste ziemlich viel damit anzufangen, aber ganz sicher nicht ein eidgenössisch geschütztes Naturschutzgebiet zu pflastern oder durch ein Sport- und Erholungsraum eine riesen Strasse bauen.
Also stimme ich zu diesem Projekt nein und warte halt noch ein halbes Jahr länger bis ein regional durchdachter Vorschlag dem Grossenrat unterbreitet wird; zum Beispiel nur Teil 1 oder Umfahrung Mägenwil und Fislisbach verknüpfen und nehme zur Kenntnis, dass wegen einigen Politikern, die hier ein Päckli durch zwingen wollen, einmal mehr unsinnig Geld ausgegeben wird.

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JA! zum Schutz vor Waffengewalt

Warum braucht es überhaupt Waffen zu Hause?

Die bürgerlichen Parteien (ausser die Grünliberalen!) erachten die „persönliche Waffe als ein integrales Element der Wehrpflicht“ und werten „die Waffeninitiative als grundsätzliches Misstrauen gegenüber dem Bürger. Und das sei eines freiheitlichen Staates unwürdig“, zitiert die AZ bürgerliche Parteien. Ich finde diese Argumente sind nicht stichhaltig.

Erwartet hätte ich ein Argument wie: In einer Demokratie gehört die Macht dem Volk. Das Volk kann sich verteidigen. Als letztes Mittel, um unser System zu schützen bzw. an der Volksmacht fest zu halten, dienen Waffen. Daher soll die Waffe beim Volk bleiben. Nun gut, spätestens seit der Einführung des Frauenstimmrechts besteht unser Volk nicht mehr ausschliesslich aus wehrpflichtigen Personen und seit dem Einzug der Patronen hilft das Argument des Systemschutzes auch nichts mehr.

Es geht hier nicht um Misstrauen gegenüber dem Volk, denn die Initiative will ja die Gewalt an sich verhindern und Gewalt besteht nicht nur aus aktiven tun, sondern auch aus passiver Bedrohung.

Es stellt sich für mich daher die Frage, weshalb benötigen so viele Männer Waffen zu Hause, welche einzig dafür gemacht wurden Menschen zu töten? Ist das Freiheit oder etwa Tradition?

Sportschützen und Sammler verfolgen in meinen Augen andere Zwecke und sollten sich gerade deshalb hinter diese Initiative stellen, um zu zeigen, dass sie einen Sport und ein Hobby betreiben und nicht „Kriegerli’s“ spielen, und sich so professionell vom Miliz abgrenzen können.

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1. Mountain Cleaning Day in Saas Fee

Die Putz Fee von Saas Fee

Gestern durften ein Freund und ich am 1. Mountain Cleaning Day mit Gian Simmen, Nicolas Müller, Simon Schoch und weiteren Profisnowobaordern aus der „Szene“ in Saas Fee teilnehmen, um die Skipisten von Saas Fee zu reinigen. Es war ein spitzen Tag mit sonnigem Wetter und ca. 150 motivierten Leuten. Die meisten davon waren Schulkinder, welcher durch diese Aktion sensibilisiert wurden der Umwelt den nötigen Respekt entgegen zu bringen.

Es hat allen sehr viel Spass gemacht 1 Tonne Müll zusammen zu tragen. Ich freue mich schon heute auf das nächste Jahr und werde dann ganz viele Freunde dazu auffordern und einladen auch an diesem Event teilzunehmen!

Hier noch einige Fotos

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Nein zur Abschaffung von Sport, Kultur und Sozialem

Seit über 70 Jahren leisten Schweizer Spielbanken, Lotterien und Wetten einen lebensnotwendigen Beitrag zur Förderung des gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Lebens unseres Landes. Einige Millionen Franken kommen Jahr für Jahr via Kantone dem Sport, der Kultur und dem sozialen Bereich zugute. Viele nicht Spitzensportler, viele Kinder und Jugendliche profitieren von diesem Geld, in dem die Fussballclubs, Jugendriegen aber auch Pfadi’s immer wieder Beiträge vom Kanton erhalten. Aber nicht nur diese Vereine und Institutionen profitieren, wir alle, als Volk und Gesellschaft können profitieren, denn Sport belebt Körper und Geist (nicht nur Red Bull). Ein gesundes vitales Volk hat folglich weniger Krankheitskosten und kann als Volkswirtschaft sicherlich auch mehr leisten.

Ich persönlich war drei Jahre als Juniorentrainer beim FC Bremgarten tätig und als Trainer war man froh, wenn der Verein neue Tore oder neue Bälle zu Verfügung stellen konnte, ohne, dass die Mitgliederbeiträge erhöht werden mussten. Eine solche Förderung des Breitensports, welche mindestens so wichtig ist für eine Gesellschaft – hinsichtlich des sozialen Austausches, sowie der Regeneration von Körper und Geist – darf kein Ende gesetzt werden.

Es darf nicht sein, dass ungesteuert und mit wirtschaftlichen Anreizen – nämlich zusätzlichen Gewinnen für die Loterien und Spielbanken – geworben wird und unsere Sozialkosten noch mehr steigen. Diese steigen dadurch, dass die AHV, in welche die ertragsabängigen Spielbankenabgaben fliessen, zu wenig unterstützt würden und es noch mehr Menschen der Spielsucht verfallen.

Warum braucht es die eidgenössische Volksinitiative „für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls“ überhaupt? Es ist tatsächlich so, dass momentan  fast alles funktioniert. Trotzdem gibt es wesentliche Probleme:

  • Es wird immer wieder Versucht diese Abgaben zu kürzen bzw. diesen aus sozialpolitischen Gründen (Schutz der Konsumenten vor der Spielsucht) geschützten Markt zu liberalisieren.
  • Schon jetzt fliesst v.a. das Geld, welches in Casinos erwirtschaftet wurde zu deren Aktioniären (häufig auch im Ausland) und zuwenig in die Schweizer Staatskasse. Dies ist nicht das Ziel des Art. 106 BV und war auch nicht im Sinne von Alt Bundesrat Stich (siehe Botschaft).
  • Es gibt keine klare Trennung der Kompetenzen zwischen Bund und Kantonen.

Deshalb stehe ich, als Sportler, Trainer, Snowboardlehrer, Jungpolitiker und in ferner Zukunft als Pensionierter hinter dieser Initiative und sage ja zur Jugend, ja zum Sport, ja zur Initiative für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls.

Zitat Adolf Ogi:“Freude herrscht!“

mehr Info’s unter http://www.gemeinwohl.ch/

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