Nationalratswahlen 2011 – Die Liste der glp Aargau!

Das Ziel ist klar und realistisch: Die Grünliberalen Aargau wollen im Oktober 2011 ein Nationalratsmandat erringen. Mit starken Spitzenkandidatinnen und –kandidaten ist die Ausgangslage so spannend wie wohl bei keiner anderen Partei. Auch bei den Ständeratswahlen werden sich die Grünliberalen mit einem ausgewiesenen Kandidaten, Grossrat Dr. Peter Schuhmacher, beteiligen.

Mir persönlich spielt es keine Rolle, wer schlussendlich Nationalrat wird. Ich weiss, jeder auf dieser Liste hat die Fähigkeit für diesen Posten. Am besten gefällt mir die grossartige Zusammenarbeit im Team, was uns wohl unschlagbar machen wird.

Ich bin stolz auch einen Teil dieser Liste zu sein. Ich stehe auf Platz 7 von 15, direkt hinter Peter Schuhmacher, Ständeratskandidat und glp Fraktionspräsident im Grossenrat Aargau, und schliesse somit die vordere Hälfte der Liste als junger Hoffnungsträger der Grünliberalen Partei ab. Entsprechend zielbewusst, hoffnungs- und verantwortungsvoll gehe ich mit dieser Position um, und plane meinen Wahlkampf seriös.

Die Nationalratsliste der Grünliberalen Aargau:

1. Beat Flach, 1965, Jurist, Raumplaner, Grossrat, Auenstein

2. Felix Jenni, 1954, Mathematiker, Grossrat, Co-Präsident glp AG, Oberwil-Lieli

3. Ruth Jo. Scheier, 1976, Buchhalterin, Mutter, Grossrätin, Co-Präsidentin glp AG, Wettingen

4. Marco Arni, 1976, Historiker, Kantonsschullehrer, Einwohnerrat, Zofingen

5. Sander F. Mallien, 1958, Wirtschaftsjurist, Einwohnerrat, Baden

6. Peter Schuhmacher, 1957, Natur- und Betriebswissenschaftler, Grossrat, Wettingen, Ständeratskandidat

7. Dominik Peter, 1986, B.Sc. in Business Law, Mitglied der Steuerkommission, Künten

8. Sarah Carter, 1988, Studentin, Döttingen

9. Dominik Gresch, 1975, Master in International Affairs, Einwohnerrat, Zofingen

10. Jean-Pierre Leutwyler, 1973, Betriebsökonom, Ennetbaden

11. Daniel Schambron, 1966, technischer Kaufmann, Fischbach-Göslikon

12. Markus Lang, 1962, Supervisor IAP-BSO, Brugg/Umiken

13. Ramon Winterberg, 1984, Betriebsökonom FH, Waltenschwil

14. Beat Hiller, 1956, dipl. El.Ing. FH, Lenzburg

15. Stefan Meichssner,1973, Rechtsanwalt, nebenamtlicher Richter, Rombach

Ich danke für Deine Unterstützung!

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Mitgliederversammlung der Grünliberalen Bezirkspartei Baden vom 17. März 2011

Am Donnerstagabend fand im Hotel Du Parc Baden die Mitgliederversammlung der Bezirkspartei statt. Die einzelnen Traktanden wurden jeweils einstimmig gutgeheissen. Wichtigstes Ereignis dieses Abends war die Nomination der Nationalratskandidaten zu Handen der Kantonalpartei. Es sind dies: Jean-Pierre Leutwyler, Präsident glp Bezirk Baden und Präsident glp Ennetbaden; Sander Mallien, Einwohnerrat, Präsident glp Baden und Kassier glp Aargau; Dominik Peter, Mitglied Steuerkommission Künten und Geschäftsleitungsmitglied der glp Aargau; Ruth Jo. Scheier, Co-Präsidentin glp Aargau, Präsidentin glp Wettingen und Grossrätin und Dr. Peter Schuhmacher, Grossrat und Fraktionspräsident.
Die Nomination der Nationalratsliste der Grünliberalen Aargau findet am Freitag 25. März an der Mitgliederversammlung der Grünliberalen Aargau in der Aula der Kanti Wettingen statt.

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Medienmitteilung vom ARE schafft Hoffnung

Ittigen, 12.10.2010 – Allen Bemühungen zum Trotz wächst die Siedlungsfläche der Schweiz. 30 Jahre nach dem Inkrafttreten des Raumplanungsgesetzes wird noch immer nach griffigen Massnahmen gegen die fortschreitende Zersiedelung und die Hortung von Bauland gesucht. Die neue Ausgabe von «Forum Raumentwicklung» dokumentiert die Problematik und zeigt Wege zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung auf.
Die Schweizer Bevölkerung wächst. Gleichzeitig nimmt der Raumbedarf pro Kopf zu. In der Folge dehnt sich die Siedlungsfläche weiterhin aus. Dies führt zu einem steigenden Landschaftsverbrauch und einer weiteren Zersiedelung, aber auch zu hohen Investitionen der öffentlichen Hand in schlecht ausgelasteten Infrastrukturen. Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE hat zusammen mit den Kantonen unter anderem die Aufgabe, die Zersiedelung zu stoppen und die Siedlungsentwicklung in nachhaltige Bahnen zu lenken.

Einfache Lösungen gibt es dabei nicht, denn noch immer haben viele Familien den Wunsch, im Grünen möglichst preisgünstig zu wohnen. Zudem ist das Bauen im Bestand anspruchsvoll, und unter den Gemeinden fehlt häufig der Wille zur Zusammenarbeit. Das aktuelle Heft der ARE-Zeitschrift «Forum Raumentwicklung» zeigt, mit welchen Instrumenten eine nachhaltige Siedlungsentwicklung vorwärts gebracht werden kann. Die Raumplanung muss dabei den Trend zur flächigen Siedlungsausdehnung brechen und die Siedlungsentwicklung nach innen fördern. Dabei können attraktive Rahmenbedingungen Anreize sein, um vorhandene Reserven einer Nutzung zu überführen.

Das «Forum Raumentwicklung» stellt unter anderem die aktuelle Studie von «Avenir Suisse» vor, welche die kantonalen Instrumente zur Siedlungssteuerung inventarisiert und vergleicht. Dabei zeigt sich eine grosse Vielfalt an Lösungsansätzen. Allerdings deckt die Studie in einigen Bereichen auch substanzielle Vollzugsdefizite und Mängel bei der Effektivität der eingesetzten Instrumente auf.

Die Stärkung der kantonalen Richtpläne soll diesem Manko abhelfen: Der Bund will den Richtplan als zentrales Steuerungs- und Koordinationsinstrument in der Raumplanung der Kantone aufwerten. Das ARE ist daran, zusammen mit Kantonen und Experten, die Anforderungen an den Richtplan im Siedlungsbereich zu präzisieren und den Leitfaden zur Richtplanung entsprechend zu überarbeiten und zu ergänzen. An den Kantonen ist es, die Richtpläne so präzise und räumlich konkret zu fassen und mit klaren Aufträgen zu verbinden, dass ein echtes und griffiges Steuerungsinstrument für die räumliche Entwicklung entsteht.

Im Interview äussert sich der Zürcher Regierungsrat und Präsident der Konferenz der Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren (BPUK), Markus Kägi, zur Frage, wie das Verhältnis zwischen Kanton und Gemeinden ausgestaltet sein muss, um eine zukunftsgerichtete Siedlungsentwicklung zu erreichen. Der Kanton müsse das Siedlungsgebiet verbindlich festlegen. Eine Raumbeobachtung erlaube es zudem, Wirksamkeit, aber auch Defizite der kantonalen Raumentwicklung aufzuzeigen.

Die Siedlungsentwicklung steht immer auch in einem Spannungsverhältnis mit dem Anspruch, qualitativ hochwertige Bausubstanz zu erreichen. Patrice Bulliard, Leiter des Amts für Städtebau der Stadt Lausanne, beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der Frage, wie Qualität langfristig erreicht und gesichert werden kann. Bulliard plädiert dafür, den bisher starren Verfahrensablauf durch flexible Prozesse zu ersetzen, die auch besser den Bedürfnissen der verschiedenen Beteiligten gerecht werden. Er fordert eine erweiterte Partizipation und eine bessere Vernetzung der Akteure.

Forum Raumentwicklung Nr. 2/10 «Siedlungsentwicklung lenken – Konzentrieren, Strukturen aufwerten, Qualität verbessern» kann schriftlich beim BBL, 3003 Bern zum Preis von Fr. 10.25 inkl. MWST (Jahresabonnement: Fr. 30.70 inkl. MWST) bestellt werden. Abdruck einzelner Artikel mit Quellenangabe erwünscht.

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